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Eintracht-Trainer Oliver Glasner (2. v. l.) kann mit dem ersten Testspiel nicht wirklich zufrieden sein.

Glasner: »Ärmel hochkrempeln«

(dpa). Eintracht Frankfurts neuer Cheftrainer Oliver Glasner quittierte seinen verpatzten Einstand beim ersten Testspiel mit Gelassenheit. »Mit der Niederlage sind wir nicht zufrieden, auch wenn es nur ein Testspiel war«, sagte er nach dem 1:3 (1:0) am Samstag gegen den Fußball-Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. »Es war eine harte Trainingswoche, deshalb bin ich nicht allzu kritisch mit den Jungs.

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Zumal er »viele Erkenntnisse« sammeln konnte und mit dem Engagement seiner Bundesligaspieler zufrieden war. »Es haben allerdings viele Abläufe noch nicht wie gewünscht funktioniert«, sagte er. »Es heißt also, weiter in den nächsten Tagen und Wochen die Ärmel hochkrempeln, die Rückschlüsse mitnehmen und ins Training integrieren.«

Im Hessenduell hatte Aymen Barkok mit einem Foulelfmeter (33. Minute) die Eintracht in Führung gebracht. Allerdings konnten die Wiesbadener nach dem Seitenwechsel, nachdem Glasner fast ein komplett neues Team auf den Platz schickte, trotz großer Dominanz der Eintracht durch Kevin Lankford (50.) den Ausgleich erzielen. Und nicht nur das: Mit einem Doppelpack sorgte Amin Farouk (52./72.) für den unerwarteten Sieg der Gäste. Für den SV Wehen war es der vierte Testspielerfolg in der Saisonvorbereitung.

Bevor die Saison 2021/22 Anfang August mit dem DFB-Pokalspiel beim SV Waldhof Mannheim beginnt, stehen für die Frankfurter mindestens vier Testspiele auf dem Programm. Am 14. August muss die Eintracht die erste Bundesligapartie bei Borussia Dortmund bestreiten.

Eintracht holt dänisches Talent Lindström

Die Eintracht hat den derweil 21-jährigen Jesper Lindström vom dänischen Meister Bröndby IF verpflichtet. Wie der hessische Bundesligist mitteilte, erhält der offensive Mittelfeldspieler einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2026. Dem Vernehmen nach soll die Ablösesumme bei rund 6,5 Millionen Euro liegen.

Dem Talent gelang in der Saison 2020/21 der Durchbruch. Er absolvierte in der dänischen Superliga 22 Einsätze sowie in der Endrunde um die Meisterschaft sieben weitere. Mit zehn Toren und elf Vorlagen hatte Lindström, der im November 2020 seine Premiere in der A-Nationalmannschaft gegen Schweden feierte, großen Anteil am ersten Meistertitel von Bröndby seit 2005.

»Jesper Lindström bringt unheimlich viel mit für unser Spiel und wird uns mit seinen Qualitäten sicher weiterhelfen können«, sagte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche. »Er ist sehr schnell und hat in Dänemark gezeigt, dass er ein enormes Potenzial hat.«

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