Giro-Direktor Mauro Vegni ist nach dem Fahrerstreik auf der 19. Etappe stinksauer. AFP
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Giro-Direktor Mauro Vegni ist nach dem Fahrerstreik auf der 19. Etappe stinksauer. AFP

Giro-Direktor poltert

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(dpa/sid). Drei Tage vor dem Ende ist der Sport beim Giro d’Italia wieder einmal in den Hintergrund gerückt. Ein Fahrerstreik sorgte bei der 19. Etappe am Freitag für eine Verkürzung des Teilstücks und einen polternden Renndirektor Mauro Vegni. "So einen Tag hätte nicht nur ich mir gespart, sondern auch all den Fans, die ein, zwei Stunden an der Strecke gewartet haben", sagte Vegni nach Etappenende dem Sender Rai.

Den Tagessieg hatte sich zuvor der Tscheche Josef Cerny sichern können, der sich nach 124 km von Abbiategrasso nach Asti als Solist durchsetzen konnte. Zuvor wurde das ursprünglich auf 258 km angelegte Teilstück nach einem Fahrerprotest wegen schlechten Wetters acht Kilometer nach dem ersten Start in Morbegno von der Jury neutralisiert. Die Fahrer wurden nach Abbiategrasso gebracht, wo die Etappe neu begann.

"Es war nicht mal kalt, es gab keinen Grund, die Etappe zu verkürzen. Außerdem war ein Großteil der Fahrer nicht einverstanden", polterte Vegni. "Wir haben der Bitte nicht stattgegeben, wir haben sie hingenommen. Jetzt beenden wir den Giro, aber jemand wird dafür bezahlen." Die Zeitunterschiede beim Spitzentrio im Klassement blieben unverändert.

Ackermann Vierter

Pascal Ackermann hat bei der Vuelta in Spanien seine erste Sprint-Chance nicht nutzen können. Der 26-Jährige vom Team Bora-hansgrohe belegte am Freitag nach 191,7 km den vierten Platz. Tagessieger wurde Sam Bennett (Irland/Deceuninck-Quick Step), Gewinner des Grünen Trikots bei der Tour de France. Dahinter landete in Ejea de los Caballeros der Belgier Jasper Philipsen (UAE-Team Emirates).

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