Getrübte Freude

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(dpa). Zuerst redete Max Kruse nur über das Wetter. Gar nicht so warm sei es in Monte Carlo, berichtete Union Berlins Europa-Garant von seinem Ausflug per Privatjet zur Formel 1 ins Fürstentum. Den gar nicht banalen Schandfleck an einem auch für Kruses Verhältnisse ziemlich emotionalen Wochenende wollte der Offensivstar der Eisernen aber auch nicht verschweigen.

Bei der für Corona-Verhältnisse monströsen Jubel-Party mit 4000 Zuschauern für den sensationellen Einzug in die Fußball-Conference-League war seine Freundin auf dem Parkplatz des Stadions An der Alten Försterei von einem Union-Fan rassistisch beleidigt und mit Bier beworfen worden. »Aber, ja ich weiß, dass wir als Union keine Rassisten sind, trotzdem schade, dass ich diesen Kerl nicht gefunden habe«, sagte Kruse bei seiner Instagram-Erzählstunde. Der Klub bat um Mithilfe bei der Ermittlung des Täters und twitterte: »Von diesen Idioten gibt es leider noch zu viele: Bleibt einfach weg und lasst uns in Ruhe«.

Kruse hatte Union mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg gegen Leipzig in die Playoffs im kleinsten der drei Europacups geköpft.

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