Fußball

Gesundes Fundament

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(dpa). Die Rückkehr aus der Isolation einer zweiwöchigen Quarantäne haben die Profis des SV Wehen Wiesbaden als Lichtblick in der Corona-Krise empfunden. "Es gibt eine große Erleichterung bei den Spielern, dass sie wieder draußen trainieren können. Individuelle Übungen zu Hause allein durchzuführen, ist eher schwierig", berichtete Nico Schäfer, Geschäftsführer des hessischen Fußball-Zweitligisten, in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur.

Seit Dienstag wird beim Aufsteiger wieder in Kleinstgruppen trainiert - wobei sich dies laut Schäfer etwas übertrieben anhört. "Es ist bisher mehr ein Einzeltraining unter Anleitung", sagte der 51-Jährige.

Während sich die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm auf eine mögliche Fortsetzung der bis mindestens 30. April ausgesetzten Saison vorbereitet, wird auf der Geschäftsstelle mit Hochdruck daran gearbeitet, die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen.

Mit einem Gesamtetat von 14 bis 16 Millionen Euro und Personalkosten von acht bis zehn Millionen Euro ist der SV Wehen Wiesbaden der kleinste Club der Liga.

Dennoch ist Schäfer vorsichtig optimistisch: "Wirtschaftlich haben wir ein gesundes Fundament. Vorausgesetzt, die Saison wird mit reinen Fernsehspielen zu Ende gespielt, haben wir die Möglichkeit, gegenzusteuern." Doch auch er weiß: "Sollte die Zwangspause länger dauern, wird es schwierig."

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