Es ist vieles anders 2020 in Timmendorfer Strand - doch eins bleibt: Alle Augen werden auf Beach-Königin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch gerichtet sein. FOTO: DPA
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Es ist vieles anders 2020 in Timmendorfer Strand - doch eins bleibt: Alle Augen werden auf Beach-Königin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch gerichtet sein. FOTO: DPA

Generalprobe für die EM

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(sid). Das frühe Aus im Vorjahr spukt den Vizeweltmeistern Julius Thole und Clemens Wickler (Hamburg) immer noch im Hinterkopf herum. Entsprechend klar ist die Ansage für die deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften in Timmendorfer Strand. "Wir sind auf jeden Fall die Favoriten und wollen die Meisterschaft auch so angehen", sagte Thole bei Sport1.

Heute bestreitet Olympiasiegerin Laura Ludwig mit Margareta Kozuch das DM-Eröffnungsspiel (15 Uhr). Das Duo vom Hamburger SV hatte zuletzt mit Formschwankungen zu kämpfen und zählt daher nur zum erweiterten Favoritenkreis. Gute Aussichten haben die Titelverteidigerinnen Karla Borger und Julia Sude (Stuttgart). Ludwigs Gold-Partnerin Kira Walkenhorst, die nach langer Verletzungspause mit Nachwuchshoffnung Anna-Lena Grüne (beide Essen) antritt, könnte wie bereits bei der Beach-Tour in Hamburg zum Favoritenschreck werden.

Die Männer gehen ab Freitag in den Sand. "Wir merken auf jeden Fall, dass viele Teams, wenn sie gegen uns spielen, einfach sehr befreit aufspielen können und sich überhaupt keinen Druck machen. Bei uns ist es eben genau andersrum. Wir haben den Druck, und damit gilt es klarzukommen und umzugehen", sagte Wickler, der nach einer Kapselzerrung im linken großen Zeh rechtzeitig wieder fit ist.

Knapp zwei Wochen vor der EM im lettischen Jurmala (15. bis 20. September) dienen die Wettkämpfe auch als Standortbestimmung. Aufgrund der Coronapandemie sind die meisten Events ausgefallen, die Nationalteams bestritten zur Vorbereitung drei nationale Turniere.

In Timmendorfer Strand gehen jeweils 16 Frauen- und Männer-Duos an den Start. Das Finale der Frauen findet am Samstag statt, am Sonntag wird der Männertitel vergeben (beide 15.30 Uhr/Sport1). 200 Zuschauer sind pro Tag in der Arena zugelassen, die Spiele auf den anderen Courts finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Alle Begegnungen sind im Internet-Stream auf sportdeutschland.tv zu sehen.

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