Fußball-Notizen

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Berlin buhlt um Labbadia

Berlin buhlt um Labbadia

Bundesligist Hertha BSC soll sich intensiv mit Bruno Labbadia als neuem Cheftrainer beschäftigen. Das berichtete die "Berliner Zeitung". Demnach sei zwar David Wagner der Wunschkandidat von Geschäftsführer Michael Preetz, doch der 47-Jährige soll kurz vor einer Vertragsunterschrift bei Ligakonkurrent Schalke 04 stehen. In diesem Fall wäre für Labbadia der Weg frei. Hertha sucht einen Nachfolger für Pal Dardai, der am Saisonende von seinen Aufgaben entbunden wird.

Volland hakt DFB-Karriere ab

Angreifer Kevin Volland vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat einen Haken hinter seine Karriere in der Nationalmannschaft gemacht. "In der Frage bin ich Realist. Ich bin seit November 2016 nicht mehr dabei gewesen", sagte der 26-Jährige, der zehn Länderspiele absolviert hat, dem "kicker": "Ich hatte vergangene Saison schon einen Lauf und ein konstantes Jahr, habe 14 Tore erzielt. Dieses Jahr wieder. Irgendwann macht man sich keine großen Gedanken mehr, ob man eingeladen wird oder nicht."

BVB setzt auf Favre

Borussia Dortmund plant langfristig mit Trainer Lucien Favre. "Wir gehen definitiv mit ihm in die neue Saison", sagte Sportdirektor Michael Zorc im Gespräch mit dem "kicker", "unabhängig davon, ob wir Meister werden oder nicht. Wir sind mit seiner Arbeit extrem zufrieden." Der bis 2020 laufende Vertrag solle verlängert werden.

Glück im Unglück für Casillas

Der spanische Torwart Iker Casillas vom FC Porto hatte bei seinem Herzinfarkt offenbar Glück im Unglück. Es sei positiv gewesen, dass das Problem am Mittwoch beim Training des portugiesischen Teams aufgetreten sei, erklärte Clubarzt Nélson Puga im Vereins-TV-Sender "Porto Canal". Auf dem Trainingsgelände habe man sich schnell um den 37-Jährigen kümmern können. "Zum Glück konnte eine schnelle Diagnose erstellt werden, und auch alles weitere ist sehr gut gelaufen", erklärte der Arzt. Casillas wurde in einem Krankenhaus in Porto einer Herzkatheter-Untersuchung unterzogen, der Keeper bekam einen sogenannten Stent eingepflanzt. Er werde keine Folgen davontragen, betonte der Arzt. (sid/dpa)

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