Gladbach

Für Rose wird es ungemütlich

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(sid). Der erschöpft und niedergeschlagen wirkende Marco Rose gab sich keinen Illusionen hin. »Jetzt wird es möglicherweise noch unruhiger im Umfeld«, sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach nach dem 1:2 gegen den abstiegsbedrohten FSV Mainz 05. Die »bittere Niederlage« am Ende einer turbulenten Woche nahm Rose nach dem Wechselwirbel um seine Person »auf meine Kappe«.

Durch seinen angekündigten Abgang zum Ligarivalen Borussia Dortmund hatte sich Rose den Zorn der Fans zugezogen. Es sei »eine Menge Unruhe« entstanden, räumte der 44-Jährige ein: »Denn alles, was diese Woche passiert ist, was auf die Jungs eingeprasselt ist, hat auch aufgrund meiner Person stattgefunden.« Daher verstehe er, dass die Pleite gegen Mainz mit seinem Wechsel in Zusammenhang gebracht werde: »Und dafür trage ich die Verantwortung.«

Dennoch genießt Rose bei den Verantwortlichen weiter Rückendeckung. Sportdirektor Max Eberl antwortete am Sonntag bei Sky90 mit einem einfachen »Nein« auf die Frage, ob er aktuell die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung sehe. Er bleibe dabei, dass Rose der beste Trainer für Gladbach sei, betonte Eberl, und habe »nullkommanull Zweifel, dass wir das hinbekommen. Wir sind so stark, dass wir diese Einschläge verkraften können«.

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