Jan Frodeno
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Frodeno gegen einen Doppelpack

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(dpa). Den bisher einzigen nennenswerten Triathlon über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in diesem Jahr absolvierte Jan Frodeno bei sich zu Hause. Wann der dreimalige Ironman-Weltmeister wieder an der Startlinie eines echten Rennens stehen kann, ist ungewiss. Dabei muss auch er sich als Titelverteidiger für die WM auf Hawaii noch qualifizieren, indem er vorher einmal ins Ziel kommt.

Wettkämpfe sind aber weiter nicht in Sicht, eine Verlegung des Kult-Rennens auf Big Island ins nächste Jahr scheint immer näher zu rücken. Die Verantwortlichen bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass eine Entscheidung bis Mitte dieses Monats fallen soll - sprich: in Kürze. Frodeno hat zu zwei Ironman-Weltmeisterschaften in einem Jahr eine klare Meinung. "Das macht es ein bisschen albern, einen Februar-Weltmeister und einen Oktober-Weltmeister zu haben", sagte der 38 Jahre alte Topstar der Szene der dpa.

Das Jahr 2021 wäre voll mit Saisonhöhepunkten, erklärte Frodeno mit Blick auf die verschobene Fußball-EM, die verschobenen Olympischen Spiele und die Wettkämpfe, die regulär nächstes Jahr über die Bühne gehen sollen, so wie auch die Ironman-WM im Oktober. Bei allem Verständnis dafür, einen Wettkampf durchführen zu wollen in Zeiten der Corona-Krise, sagt Frodeno auch: "Ich denke, dass eine WM, wenn sie nicht im Oktober stattfinden kann, einfach aussetzen sollte."

Die Athleten würden bei einer WM im Februar vor große Herausforderungen stehen. "Sich im europäischen Winter auf ein Hitzerennen vorzubereiten ist beinahe unmöglich", sagte der zweimalige Ironman-Weltmeister Patrick Lange (33): Zudem müsste auch die Planung für Hawaii 2021, Teil 2 entsprechend angepasst werden. FOTO: DPA

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