Bob

Friedrich dominiert

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(sid). Zwei Zahlen genügten, um die erschlagende Dominanz des unaufhaltsamen Francesco Friedrich am letzten Weltcup-Wochenende des Jahres zu dokumentieren. Erst 68 und dann 78 Hundertstel betrug der Vorsprung, mit dem der Bob-Rekordweltmeister in Innsbruck-Igls bei seinen Saisonsiegen Nummer sechs und sieben ins Ziel raste - solche Abstände sind im Eiskanal Welten.

Nur einmal in acht Saisonrennen wurde Friedrich von seinem Teamkollegen Johannes Lochner geschlagen, dieser musste sich am Wochenende mit zwei dritten Plätzen zufrieden geben. Am Sonntag teilte Lochner sich den Bronzerang mit Hans-Peter Hannighofer, der am Wochenende sein Weltcup-Debüt feierte und nach seinem vierten Platz am Samstag gleich aufs Podium raste. Friedrich hatte am Samstag in 51,04 Sekunden den Bahnrekord gebrochen. Am Sonntag stellten er und Schüller den Startrekord des Letten Oskars Melbardis aus 2011 ein (4,96 Sekunden) ein.

Kalicki/Strack Dritte

Auch die deutschen Frauen-Bobs mussten im laufenden Weltcup-Winter noch keine Niederlage hinnehmen. Stephanie Schneider führte am Samstag den bereits dritten deutschen Dreifachsieg der Saison an, die Rückkehrerin gewann mit Anschieberin Leonie Fiebig gleich ihr erstes Saisonrennen vor Laura Nolte und Deborah Levi. Auf dem dritten Rang landeten Kim Kalicki und Ann-Christin Strack aus Gießen. "Man sieht einfach, wie stark alle deutschen Teams sind. Man darf sich keine Fehler leisten", sagte Schneider.

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