Freiburg schlägt auch die Hertha

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(dpa). Der "Big City Club" Hertha BSC hängt in der kurzen Winterpause der Fußball-Bundesliga im Tabellenkeller fest. Mit seinem dritten Sieg innerhalb einer Woche hat der SC Freiburg am Sonntag die Sorgen der Berliner vergrößert. Bei der 1:4 (0:1)-Niederlage hatte die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia nur in den ersten knapp 20 Minuten nach der Halbzeit eine ordentliche Leistung gezeigt.

Vincenzo Grifo (7. Minute) hatte die Mannschaft von Trainer Christian Streich im Schwarzwald-Stadion per Kopf in Führung gebracht, kurz nach der Pause gelang Dodi Lukebakio (52.) der zwischenzeitliche Ausgleich. Anschließend drückte die Hertha, ließ aber beste Gelegenheiten aus. Ermedin Demirovic (59.) schockte die Berliner mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum 2:1, Verteidiger Manuel Gulde (67.) legte nach einer Ecke per Kopfball nach. Den Schlusspunkt setzte Nils Petersen per Foulelfmeter (90.+3).

Was Labbadia besonders geärgert haben dürfte, war die blutleere Vorstellung einiger seiner Spieler im ersten Durchgang. Sinnbildlich für den schwachen Auftritt stand Matheus Cunha: Der Brasilianer trat gerade im Spiel gegen den Ball auf, als hätte er keine Lust. Mehrfach brüllte Labbadia den Nationalspieler an und forderte eine andere Körpersprache. Es änderte sich aber auch danach nichts. Folgerichtig nahm Labbadia ihn zur Halbzeit raus.

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