Freiburg nach 0:0 bei Union weiter unter Top Fünf

(dpa). Der SC Freiburg hält sich dank eines schmeichelhaften Punktgewinns beim 1. FC Union Berlin weiter in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga. Die Breisgauer von Trainer Christian Streich kamen am Mittwoch in der Hauptstadt trotz zeitweise großer Probleme zu einem 0:0 und verhinderten mit Mühe einen durchaus verdienten Sieg der Eisernen. Für Union bedeutete der Punktgewinn im letzten Heimspiel des Jahres, dass sie 2021 in der Liga saisonübergreifend nur einmal im heimischen Stadion An der Alten Försterei bezwungen wurden.

Auch Berlin steht nach dem 16. Spieltag ebenfalls weiter in der oberen Tabellenhälfte.

Union war drei Tage nach der bitteren Auswärtspleite bei Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth (0:1) auf schnelle Wiedergutmachung aus. Taiwo Awoniyi kam nach 34 Sekunden erstmals gefährlich zum Schuss und rechtfertigte auch in der Folge seine Berufung in die Startelf. Der nigerianische Nationalspieler lief für Max Kruse auf und bekam es in der Abwehr der Gäste mit zwei Ex-Berlinern zu tun. Die Breisgauer agierten in ihrer Abwehrkette mit den Brüdern Nico und Keven Schlotterbeck, die jeweils schon für eine Saison an die Köpenicker ausgeliehen waren.

Freiburgs Überraschungsteam hatte abgesehen vom furiosen 6:0 in Mönchengladbach zuletzt einige Schwierigkeiten und tat sich auch in der Hauptstadt schwer. Gegen Unions kompakte Defensive traf Maximilian Eggestein zwar die Latte (5.) und Woo-Yeong Jeong stand auf einmal alleine vor dem Tor (33.), die Gastgeber beherrschten die Begegnung aber trotzdem.

Nur 5000 Zuschauer - und damit weniger als ein Viertel der üblichen Kulisse in Berlin-Köpenick - durften wegen der Corona-Bestimmungen auf den Rängen dabei sein. Die sahen zu Beginn der zweiten Halbzeit, wie Freiburgs Vincenzo Grifo aufs Union-Tor zulief und direkt nach der Pause knapp vorbei schoss.

Die beste Chance der Partie vergab Lukas Kübler in der 56. Minute für Freiburg. Nach einem Fehler von Unions Niko Gießelmann schoss der Abwehrspieler Union-Keeper Andreas Luthe wuchtig gegen die Brust.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare