Fredi Bobic: "Die Chance ist da"

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(dpa). Vorjahreshalbfinalist Eintracht Frankfurt könnte beim Endturnier der Europa League in Nordrhein-Westfalen im Viertelfinale auf den VfL Wolfsburg oder Schachtjor Donezk treffen. Dies ergab die Auslosung der weiteren Runden am Freitag in Nyon. Die Hessen haben das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Basel allerdings mit 0:3 verloren und müssen im Rückspiel (6. August, 21 Uhr) in Basel ein großes Comeback schaffen, um wie im Vorjahr die Runde der letzten acht zu erreichen.

Nach der Heimniederlage wurde der Wettbewerb wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen, nun sollen vor dem finalen Turnier (10. bis 21. August) zunächst die Achtelfinal-Spiele beendet werden. Auch Wolfsburg musste im Hinspiel gegen das Team aus der Ukraine im eigenen Stadion eine Niederlage hinnehmen, nach dem 1:2 stehen die Chancen aber in Kiew (5. Aug., 18.55 Uhr) bedeutend besser.

Für Frankfurt, das auf dem Weg ins Halbfinale im Vorjahr unter anderem Olympique Marseille, Inter Mailand und Benfica Lissabon besiegte, herrscht nun Klarheit für den weiteren Wettbewerb. Sollte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter nach dem Achtelfinale gegen Basel auch das Viertelfinale gegen Wolfsburg oder Donezk überstehen, gäbe es für ein mögliches Halbfinale vier Gegner-Optionen: Bayer Leverkusen, die Glasgow Rangers, Inter Mailand oder der FC Getafe aus Spanien.

Sport-Vorstand Fredi Bobic will den Wettbewerb trotz der schweren Hypothek aus dem Geisterspiel im März noch nicht abschreiben. "Ich sage trotzdem: Die Chance ist da. Die Baseler spielen erst mal ihre Saison zu Ende. Die haben eine englische Woche nach der anderen", erklärte Bobic beim Podcast "kicker meets DAZN". "Im Europapokal habe ich schon alles erlebt."

Das zwölftägige Turnier der letzten acht Teams findet vom 10. August an in Köln (Finale), Gelsenkirchen, Düsseldorf und Duisburg statt.

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