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Myles Turner (r.) kommt gegen den Franzosen Rudy Gobert zu spät.

Basketball

Frankreich wirft die USA aus WM-Turnier

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(sid). Historisches Aus für das Team USA: Erstmals seit dem Heimturnier 2002 ist die Basketball-Supermacht wieder im Viertelfinale einer WM gescheitert und hat damit ihre Chance auf den ersten Titel-Hattrick der Geschichte verspielt. Im chinesischen Dongguan musste sich der Weltmeister nach einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung Frankreich mit 79:89 (39:45) geschlagen geben.

Es ist die erste WM-Niederlage seit 2006, als die Amerikaner im Halbfinale an Griechenland gescheitert waren. Dagegen spielen die Franzosen am Freitag (14.00 Uhr/MagentaSport) in Peking gegen Argentinien um den Finaleinzug.

Gegen die körperlich robusten Franzosen, die das deutsche Team zum Vorrundenauftakt bezwungen hatten, taten sich die Amerikaner in der ersten Hälfte sehr schwer. Von der Dreierlinie fiel fast nichts, bei den Rebounds dominierte der Gegner. Außerdem konnte der Titelverteidiger Rudy Gobert (Utah Jazz) unter dem Korb und Distanzschütze Evan Fournier (Orlando Magic) überhaupt nicht stoppen.

Erst Ende des dritten Viertels fand der Favorit seinen Spielrhythmus, angeführt von Donovan Mitchell (Utah Jazz) verkürzte das Team USA den Rückstand zusehends und glich schließlich aus (60:60/28.). Die Amerikaner hatten das Spiel jetzt besser unter Kontrolle, Frankreich ließ sich aber nicht abschütteln - im Gegenteil. Frank Ntilikina (New York Knicks) brachte den Europameister von 2013 in der Schlussphase auf 82:76 (38.) nach vorn. Topscorer der Franzosen waren Fournier (22 Punkte) und Gobert (21), beim US-Team war Mitchell (29) bester Werfer.

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