Während Sebastien Ogier im Vorjahr bei der "Monte" noch im Citroen unterwegs war, geht er nun mit einem Toyota in seine wohl letzte Rallye-Saison. FOTO: AFP
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Während Sebastien Ogier im Vorjahr bei der "Monte" noch im Citroen unterwegs war, geht er nun mit einem Toyota in seine wohl letzte Rallye-Saison. FOTO: AFP

Fragezeichen vor WM-Start

(sid). Mit einem Sieg nahe der Heimat will Rallye-Star Sebastien Ogier in die wohl letzte Saison seiner Karriere starten - und den Grundstein für seinen siebten WM-Titel legen. Der Franzose geht bei der berühmten Rallye Monte Carlo als Mitfavorit an den Start, allerdings sind Voraussagen für das Jahr 2020 kaum zu treffen: Wenn am Donnerstagabend in Monaco der offizielle Start erfolgt, ist kaum noch etwas, wie es war.

Ogier wechselte nach einer enttäuschenden vergangenen Saison bei Citroen zu Toyota, die Franzosen zogen sich daraufhin aus der Rallye-WM zurück. Weltmeister Ott Tänak (Estland) wiederum verließ Toyota in Richtung Hyundai und dürfte dort gemeinsam mit Vize-Champion Thierry Neuville (Belgien) Ogiers größter Titelkonkurrent sein. Neben den beiden asiatischen Herstellern ist einzig das britische Team M-Sport verblieben, das mit tatkräftiger Unterstützung von Ford wieder zurück an die Spitze will.

Ogier hatte von 2013 bis 2016 zunächst vier WM-Titel mit Volkswagen gewonnen, in den folgenden beiden Jahren wurde er mit M-Sport Weltmeister. Bei Citroen wollte er seine erfolgreiche Karriere krönen, doch das Jahr 2019 wurde mit Gesamtrang drei zur Enttäuschung. Ogier ergriff die Flucht, das letzte Jahr seiner Laufbahn soll nun bei Toyota zur nächsten Erfolgsgeschichte werden. Der 36-Jährige stammt aus Gap in den französischen Seealpen, auch in diesem Jahr Basisstation der Rallye Monte Carlo. Die 88. Ausgabe der berüchtigten Hatz über Asphalt, Eis und Schnee endet am Sonntag.

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