Formel 1 aus 3

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(sid). Die Abstiegsformel anno 2021 ist ganz einfach: 1 aus 3! Vor dem 34. und letzten Spieltag in der Fußball-Bundesliga am kommenden Samstag schweben noch drei Klubs - der 1. FC Köln, Werder Bremen und Arminia Bielefeld - in akuter Abstiegsgefahr.

Einen Klub wird es im Saisonfinale erwischen, ein zweiter Verein kann über die Relegation noch den Klassenerhalt schaffen. Der SV Werder zog am Sonntag den letzten Joker, trennte sich von Chefcoach Florian Kohfeldt und holte den früheren Meister-Trainer Thomas Schaaf (60) zurück. Der 13. Trainerwechsel der laufenden Saison war damit perfekt. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach soll Schaaf die verunsicherte Werder-Truppe zu einem Sieg und damit wenigstens auf Relegationsplatz 16 führen.

Die schlechteste Ausgangsposition des Trios auf den Rängen 15 bis 17 hat Köln, das am Samstag bei Hertha BSC torlos spielte, womit sich die Berliner ebenso wie Augsburg und der FSV Mainz 05 vorzeitig den Klassenverbleib sicherten. Die Geißböcke sind auf Schützenhilfe aus Gladbach und Stuttgart angewiesen, um den siebten Erstliga-Abstieg der Klubhistorie noch zu verhindern. »Es wird nicht einfacher nächste Woche, aber wir werden es schaffen. Wir gewinnen zu Hause, und dann bleiben wir drin«, verkündete FC-Manager Horst Heldt mit Blick auf das Heimspiel gegen Absteiger Schalke 04.

Aufsteiger Arminia haderte unterdessen ein wenig mit dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim. »Das Spiel müssen wir gewinnen, dann wäre es die halbe Miete gewesen«, analysierte Bielefelds Torwart Stefan Ortega vor dem Gastspiel beim VfB Stuttgart - ein Sieg reicht zum Klassenerhalt.

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