SGE-Gegner Union

Fischer schielt nach Europa

(dpa). Trainer Urs Fischer will umdenken, wenn dem 1. FC Union an diesem Spieltag der Fußball-Bundesliga ein weiterer Sieg gelingt. Dann würde der vorsichtige Schweizer seine Zurückhaltung in Sachen Europacup aufgeben. Denn 41 Punkte könnten bedeuten, »dass wir dann vielleicht noch andere Ziele in Angriff nehmen würden«, erklärte Fischer vor der Partie des Berliner Erstligisten heute (15.

30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt.

Allerdings würden auch in dem Fall die Union-Anhänger keinen ausgelassen feiernden Trainer erleben. »Der Jubel wird sich in Grenzen halten, weil es anschließend noch acht Spiele gibt. Ich bin nicht der Typ, der sich sehr emotional zeigt. Aber über drei Punkte würde ich mich natürlich freuen«, sagte Fischer. Mit 38 Zählern steht Union derzeit als Tabellen-Siebter sechs Zähler hinter dem Vierten Frankfurt, diese Position könnte am Saisonende für einen Platz in der neu geschaffenen Europa Conference League reichen.

Allerdings warnte Fischer: »Eintracht Frankfurt spielt eine tolle Saison. Sie stehen vollkommen zu Recht da oben. Sie haben eine gute Vorwärtsbewegung, gute Individualisten, sie haben Tempo, sie haben Erfahrung - eine tolle Aufgabe für uns.« Deshalb fordert der Union-Coach einen mutigen Auftritt: »Nur zu verteidigen, wird nicht aufgehen. Wir müssen uns auch zutrauen, nach vorne zu spielen.«

Indes treibt Union die Planungen für ein Pilotprojekt voran, um mit Corona-Tests und Hygienemaßnahmen einigen Fans den Zutritt ins Stadion wieder zu ermöglichen. Möglicherweise soll schon das Derby am 4. April gegen Hertha BSC zum Testlauf werden.

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