Fußball

FIFA-Kongress öffnet Tür für WM-Revolution

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(sid). Die Kritik an verschiedenen Fronten ließ Gianni Infantino abprallen. Die Vorwürfe in Sachen Super League und die erneuten Einwände zur WM in Katar wiegelte der FIFA-Präsident ab, Infantino war vielmehr bester Laune. Schließlich öffnete ihm der 71. Kongress des Fußball-Weltverbandes eine erste Tür für seine nächste große Revolution: Weltmeisterschaften von Frauen und Männern könnten schon bald alle zwei Jahre stattfinden.

166 der 209 Mitgliedsverbände stimmten am Freitag für die Umsetzung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie. Lediglich 22 Mitgliedsnationen votierten gegen den Antrag des Infantino durchaus nahestehenden Saudi-Arabien. Damit ist ein nächster kleiner Schritt auf seiner Mission getan, denn die Schaffung von größeren und auch mehr Wettbewerben unter dem Dach der FIFA hat sich Infantino besonders auf die Fahne geschrieben - natürlich aber auch die Generierung weiterer Einnahmen.

Anschuldigungen in Sachen Super League wollte der FIFA-Boss derweil nicht auf sich sitzen lassen: »Ich habe es schon vorher gesagt, ich möchte es noch mal klar und eindeutig sagen: Die FIFA ist gegen ein solches Projekt«, betonte er. Spaniens Ligapräsident Javier Tebas hatte bereits über eine Verwicklung Infantinos in diese Pläne gesprochen: »Er ist es, der hinter der Super League steckt, und ich habe ihm das auch schon persönlich gesagt.«

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