Einer der gefeierten Männer in Düsseldorf ist Siegtorschütze Dawid Kownacki (M.), der von Shinto Appelkamp (l.) und Thomas Pledl bejubelt wird. FOTO: DPA
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Einer der gefeierten Männer in Düsseldorf ist Siegtorschütze Dawid Kownacki (M.), der von Shinto Appelkamp (l.) und Thomas Pledl bejubelt wird. FOTO: DPA

Feiertag in Düsseldorf

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(dpa). Für die Rückkehr des alten Helden kramten die Verantwortlichen von Fortuna Düsseldorf im Foto-Archiv. Klaus Allofs mit der Torjägerkanone, Klaus Allofs mit dem DFB-Pokal, auf beiden Aufnahmen noch jung und mit Schnurrbart. Die Berufung des früheren Düsseldorf-Profis in den Vorstand des Fußball-Zweitligisten löste am Samstag Freude aus - und schürte Erwartungen. "Die Bestellung von Klaus Allofs ist ein wichtiger Schritt für die Fortuna", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Röttgermann, der den 63-Jährigen bestens aus der gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg kennt. Dort haben beide von 2012 bis 2016 als Geschäftsführer gearbeitet.

Allofs soll im auf vier Personen erweiterten Vorstand helfen, die Fortuna wieder nach oben zu führen. "Die Rückkehr zu meinem Heimatverein ist etwas Besonderes für mich. Ich verspüre eine große Lust auf die Aufgabe, darauf, den Weg mitzugestalten, und will meinen Teil dazu beitragen, ambitionierte, aber auch realistische Ziele zu erreichen", sagte der Europameister von 1980, der in den 1970er- und 1980er-Jahren als Spieler an der erfolgreichen Zeit des Klubs beteiligt war und 1998 auch ein Jahr lang als Chefcoach agierte.

Fortuna setzt nicht nur auf die sportliche Kompetenz, Allofs ist beliebt und wird auch bei der Sponsorensuche und weiteren wirtschaftlichen Aktivitäten mit seiner Bekanntheit Türen öffnen können. Für die Düsseldorfer Fans war es ein besonderes Wochenende, da die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler zuvor den ersten Saisonsieg eingefahren hatte. Dabei rettete Torhüter Florian Kastenmeier den 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers mit einer Elfmeter-Parade in der Nachspielzeit. Den Siegtreffer hatte Dawid Kownacki in der 82. Minute erzielt.

Tabellenführer bleibt nach den Sonntagsspielen Erzgebirge Aue (am Freitag 1:1 gegen Fürth) knapp vor dem FC St. Pauli, der sein Heimspiel nach 4:0-Führung mit 4:2 gegen den 1. FC Heidenheim gewann und ebenso den Sprung an die Spitze verpasste wie der SV Sandhausen durch die 0:1-Niederlage in Nürnberg. Top-Favorit Hamburger SV tritt heute (20.30 Uhr/Sky) beim Bundesligaabsteiger SC Paderborn an.

Beim SV Darmstadt 98 und seinem neuen Trainer Markus Anfang läuft es noch nicht rund. Nach der Niederlage in Sandhausen (2:3) steht nach dem 0:0 gegen Regensburg zumindest ein Punkt zu Buche. Den Grund, warum so viel Sand im Getriebe steckt, sieht Anfang in der Abschlussschwäche. "Gegen Sandhausen und Regensburg war der gegnerische Torwart richtig gut. Aber wir müssen auch konsequenter mit unseren Chancen umgehen", sagte er.

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