Basketball / EM-Quali

»Fehlen zehn bis 15 Spieler«

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(sid). Sportlich ist die EM-Qualifikation unbedeutend, nach drei Niederlagen aus vier Spielen geht es für die deutschen Basketballer zum Abschluss aber um ein Erfolgserlebnis - und Eigenwerbung. »Wir wollen versuchen, die beiden Spiele zu gewinnen«, sagte Bundestrainer Henrik Rödl vor den Aufgaben in Podgorica gegen Großbritannien am Samstag (17 Uhr) und Gastgeber Montenegro am Montag (20 Uhr/beide MagentaSport).

Die deutschen NBA-Profis fehlen in der »Bubble«, ebenso die Spieler von den EuroLeague-Teilnehmern. Mit Blick auf die Olympia-Qualifikation will Rödl am Wochenende aber schauen, was der »dritte Anzug« macht. »Natürlich gibt es die Chance, sich für den Kader im Sommer zu qualifizieren«, sagte der Bundestrainer im MagentaSport Podcast »Abteilung Basketball«.

»Mir fehlen sicher zehn bis 15 Spieler, die in diese Mannschaft reingehören«, so Rödl. Für die nach Podgorica gereisten Spieler werde der Sprung ins Aufgebot für das Tokio-Qualifikationsturnier in Split/Kroatien (29. Juni bis 4. Juli) deshalb »sicher schwer, aber das wissen die Jungs auch«.

Der Erfahrenste im Aufgebot ist Robin Benzing, der Spanien-Legionär von Casademont Saragossa könnte gegen Montenegro sein 150. Länderspiel machen. Maik Zirbes (Shabab Al Ahli/Dubai) steht vor seinem 75. Einsatz, Justus Hollatz (Hamburg Towers) vor seiner Premiere im Nationalteam.

In der Gruppe G liegt die deutsche Auswahl, die als Co-Gastgeber für die EM 2022 gesetzt ist, mit fünf Punkten auf dem letzten Platz. Frankreich (7) führt vor Großbritannien und Montenegro (beide 6) das Feld an.

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