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Zweikampf zwischen Münchens David Alaba (l.) und Leverkusens Jeremie Frimpong.

FC Bayern lässt sich nicht beirren

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(dpa). Die Abschiedstour von Hansi Flick steht kurz vor dem meisterlichen Abschluss. Beschwingt durch den Patzer von Verfolger RB Leipzig machte der FC Bayern am Dienstag durch das 2:0 (2:0) den vorletzten Schritt zum Titel. Eric Maxim Choupo-Moting (7. Minute) und Joshua Kimmich (13.) ließen die Münchner über ihren 50. Bundesliga-Sieg gegen Bayer Leverkusen jubeln.

Nach dem Wirbel um Flick und dessen öffentlich geäußerten Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung im Sommer wollten seine Stars unbedingt den nächsten Sieg auf dem Weg zur 30. Meisterschaft zu Bundesliga-Zeiten und damit zum fünften Stern machen.

Durch den eigenen Dreier und den Patzer von Leipzig beim 1:2 in Köln können die Münchner schon am Samstag mit einem Sieg in Mainz den neunten Meistertitel am Stück feiern. Es wäre für Bundestrainer-Kandidat Flick der siebte Titel mit den Bayern. Gegen Mainz soll auch Weltfußballer Robert Lewandowski nach seiner Knieverletzung wieder ins Ensemble zurückkehren.

Am perfekten Bayern-Spieltag jubelten sogar die im Clinch liegenden Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic zusammen, als sie sich nach der frühen Führung zufrieden abklatschten. Drei Tage nach Flicks Auftritt nach dem Sieg in Wolfsburg war den Spielern keine Verunsicherung anzumerken.

Schnell beseitigten die Bayern jegliche Zweifel. »Wir sind kalt erwischt worden«, räumte Leverkusens Club-Chef Fernando Carro zur Pause ein. Eric-Maxim Choupo-Moting und Joshua Kimmich brachten den FC Bayern nach 16 Minuten bereits mit 2:0 in Front.

In Mainz nun kann der FC Bayern den Worten von Trainer Hansi Flick Taten folgen lassen: »Es ist unser Ziel und unser Anspruch, so schnell wie möglich deutscher Meister zu werden.«

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