Fußball

Fan-Bündnis fordert Reformen

(dpa). Für viele Fan-Szenen gibt es im deutschen Profifußball kein "Weiter so". Zahlreiche Organisationen haben sich zu einem Bündnis "Unser Fußball" zusammengeschlossen und erhöhen den Druck auf DFL, DFB und die Klubs in der Debatte um einen Wertewandel im Bundesliga-Geschäft. "Wir wollen nicht zurück zu einem kaputten System. Wir fordern Vereine und Verbände auf, vor dem Beginn der kommenden Saison zu handeln", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Aufruf. Die Fans fordern "einen glaubhaften Grundsatzbeschluss sowie die Einleitung konkreter Reformen".

In welche Richtung diese gehen könnten, haben die Anhänger im Blick. "Unser Fußball zeichnet sich durch eine gleichmäßigere Verteilung der TV-Gelder, die Einführung eines nationalen Financial Fairplays und die eindeutige Begrenzung von Investoreneinflüssen aus", erklärt das Bündnis. Sein Fußball setze sich gegen Diskriminierung ein und bekämpfe Korruption ernsthaft. Und: "Als gesellschaftliches Vorbild handelt unser Fußball sozial nachhaltig und wird seiner ökologischen Verantwortung gerecht." Wirtschaftlich nachhaltiges Handeln und die Bildung von Rücklagen sollen in den Lizenzierungsverfahren verankert werden. Die Fans wünschen sich sozialverträgliche Ticketpreise, ein inklusives Stadion und fangerechte Anstoßzeiten.

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