Mit Fabián und Mascarell

Mit den lange verletzten Assen Marco Fabián und Omar Mascarell ist Eintracht Frankfurt bereits am Freitag in das neue Fußball-Jahr gestartet. Zum Trainingsauftakt des Bundesligisten stand der mexikanische Spielmacher ebenso auf dem Platz wie der spanische Mittelfeldspieler. "Ich freue mich wirklich, dass die beiden zurück sind. Ich werde sie aber nicht gleich unter Druck setzen", sagte Trainer Niko Kovac, der vor Arbeitseifer nur so sprühte und mehrfach betonte: "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern."

Mit den lange verletzten Assen Marco Fabián und Omar Mascarell ist Eintracht Frankfurt bereits am Freitag in das neue Fußball-Jahr gestartet. Zum Trainingsauftakt des Bundesligisten stand der mexikanische Spielmacher ebenso auf dem Platz wie der spanische Mittelfeldspieler. "Ich freue mich wirklich, dass die beiden zurück sind. Ich werde sie aber nicht gleich unter Druck setzen", sagte Trainer Niko Kovac, der vor Arbeitseifer nur so sprühte und mehrfach betonte: "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern."

Fabián hat eine komplizierte Bandscheibenverletzung mit Operation auskuriert und lief vor etwa 300 frierenden Fans bei eiskaltem Wind an der Commerzbank-Arena mit einem Bart auf. Dabei hatte der 28-Jährige angekündigt: "Sobald ich wieder auf dem Platz stehe, wird er abrasiert." Fabián hat für 2018 nicht nur die Eintracht, sondern auch die WM in Russland im Blick, wo Mexiko in seinem ersten Gruppenspiel auf die Weltmeister aus Deutschland trifft. Kovac will ihn aber behutsam an die Belastungen heranführen: "Wir werden nicht auf Teufel komm raus alles riskieren."

Mascarell hat nach einer Achillessehnenoperation bisher noch keine Minute in dieser Saison gespielt, steht aber schon länger wieder im Mannschaftstraining. "Bei ihm sieht es gut aus. Er ist im Kopf bereit und hat keine Furcht mehr", erklärte Kovac.

Der 46 Jahre alte Chefcoach versammelte nach nur achttägiger Pause 29 Profis auf dem Trainingsplatz. Allerdings verschwand Ante Rebic nach wenigen Momenten wieder – Sprunggelenkprobleme. Noch nicht dabei war Innenverteidiger David Abraham, der wegen Wadenproblemen noch aus der Hinrunde nur individuell trainierte. "Das ist sehr schmerzhaft und mit zwei, drei Wochen nicht abgetan", sagte Kovac.

Zudem fehlten Offensivspieler Marius Wolf, der laut Verein wegen eines privaten Termins verhindert war, und Ersatztorwart Jan Zimmermann wegen eines grippalen Infekts. Mit der Rückkehr von Fabián und Mascarell verbindet die Eintracht als derzeit Tabellenachter auch die Hoffnung, dass sie nicht noch einmal einen Absturz nach der Winterpause erlebt wie in der vergangenen Saison. "Ich glaube schon, dass die Mannschaft mit Fabian und Mascarell noch einmal einen Schub machen wird und sich qualitativ verbessert", sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Der DFB-Pokal-Viertelfinalist bricht am 2. Januar ins Trainingslager nach Alicante/Spanien auf. Am 13. Januar (15.30 Uhr) steht das erste Rückrunden-Spiel für die Frankfurter gegen den SC Freiburg an.

AfD "prüft juristische Schritte"

Unterdessen bewertet der Landesvorstand der AfD Hessen die jüngsten Aussagen von Eintracht-Präsident Peter Fischer als "völlig inakzeptabel" und will in den kommenden Tagen "juristische Schritte prüfen". Peter Fischer soll gegenüber HR-Sport im Zusammenhang mit den Aufnahmeanträgen der beiden AfD-Landessprechern Robert Lambrou und Klaus Herrmann gesagt haben, "es gibt für die braune Brut keinen Platz. Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben." Herrmann dazu in einer AfD-Pressemitteilung: "Allerspätestens mit diesen Äußerungen wurde von Herrn Fischer eine rote Linie deutlich überschritten, die eine strafrechtliche Prüfung von unserer Seite einfach zwingend erforderlich macht." Die Aufnahmeanträge von Lambrou und Herrmann bei Eintracht Frankfurt wurden gestern Vormittag online eingereicht. Es gibt noch keine offizielle Reaktion des Sportvereins. Am Donnerstag hatte Fischer in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt: "Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt."

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