Der Gießener Nico Rinderknecht (l.) ist der Überraschung mit Schweinfurt 05 im Duell mit Vedad Ibisevic und Schalke 04 lange Zeit nah. FOTO: DPA
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Der Gießener Nico Rinderknecht (l.) ist der Überraschung mit Schweinfurt 05 im Duell mit Vedad Ibisevic und Schalke 04 lange Zeit nah. FOTO: DPA

Erster Sieg seit 273 Tagen

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(sid). Lange erschreckend schwach gespielt, aber endlich gewonnen: Gegen den Regionalligisten Schweinfurt 05 hat der Krisenklub Schalke 04 im DFB-Pokal nach 273 Tagen wieder ein Erfolgserlebnis verzeichnet. Beim 4:1 (2:1) gegen den krassen Außenseiter im Nachholspiel der ersten Runde knüpften die Königsblauen jedoch eine Stunde nahtlos an die trostlosen Auftritte ihrer Sieglos-Serie in der Bundesliga an.

"Wir können sehr froh sein, dass Ralf Fahrmänn den Schweinfurter Elfmeter gehalten hat", sagte Schalke-Stürmer Steven Skrzybski bei Sky. "Wir haben nicht gerade vor Selbstvertrauen gestrotzt. Aber wir geben alle Vollgas, haben uns reingefightet und uns endlich mal belohnt."

Vedad Ibisevic (39.), Alessandro Schöpf (44./81.) und Benito Raman (86.) schossen den Tabellenvorletzten zum ersten Pflichtspielsieg seit dem 4. Februar (3:2 n.V. im Pokal-Achtelfinale gegen Hertha BSC). Zudem parierte Torhüter Fährmann den Foulelfmeter von Amar Suljic (70.). Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) unternimmt das Team von Trainer Manuel Baum beim Schlusslicht FSV Mainz 05 den nächsten Versuch, die schwarze Serie in der Liga - nach mittlerweile 22 Partien - zu beenden.

Martin Thomann hatte den Viertligisten in Führung gebracht (37.). Nicht unwichtiger Nebeneffekt für Schalke: Für den Einzug in die zweite Runde erhält der hochverschuldete Traditionsklub 350 000 Euro.

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