Endgültige Absage

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(dpa). Der am 1. Mai wegen der Corona-Krise abgesagte Radklassiker Eschborn-Frankfurt wird nicht im Herbst nachgeholt. Die Organisatoren des WorldTour-Rennens haben sich dazu entschieden, die Traditionsveranstaltung erst wieder 2021 auszutragen. Eine eingehende Prüfung habe ergeben, "dass eine Herbst-Alternative für den Radklassiker in diesem Jahr nicht im bekannten Format umsetzbar ist", teilten die Veranstalter mit.

"Die jetzige Lage erlaubt keine Planbarkeit für eine Großveranstaltung im Format von Eschborn-Frankfurt nach dem 31. August", begründete Renndirektor Claude Rach die endgültige Absage. Schon 2015 war das Rennen wegen Terrorgefahr abgesagt worden. Die 59. Auflage geht dennoch als eine Premiere in die Geschichte des Rennens ein. Am 1. Mai hatten sich rund 1500 Teilnehmer aus 25 Ländern an einem virtuellen E-Race beteiligt.

Damit könnte in diesem Jahr kein WorldTour-Rennen in Deutschland stattfinden. Lediglich bei den Cyclassics in Hamburg gibt es noch Hoffnung, bislang ist das Rennen im neustrukturierten Rad-Kalender ab 1. August aber nicht aufgeführt. Die Deutschland-Tour wurde bereits abgesagt.

Unterdessen steht der Rennstall CCC mit dem früheren Tour-de-France-Etappensieger Simon Geschke und Olympiasieger Greg van Avermaet vor einer ungewissen Zukunft. Teamchef Jim Ochowicz kündigte am Montag an, dass Hauptsponsor CCC - eine polnische Schuhgeschäfte-Kette - Ende des Jahres wegen der finanziellen Einbußen während der Corona-Krise aussteigen werde. Er habe aber die Hoffnung, einen neuen Titelsponsor zu finden.

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