Ab morgen geht es wieder auf den Platz: Trainer Adi Hütter (l.) und Sportvorstand Fredi Bobic haben zum Trainingsauftakt bei der Frankfurter Eintracht gerufen. FOTO: DPA
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Ab morgen geht es wieder auf den Platz: Trainer Adi Hütter (l.) und Sportvorstand Fredi Bobic haben zum Trainingsauftakt bei der Frankfurter Eintracht gerufen. FOTO: DPA

Das Ende der Sommerpause

  • vonSID
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Der Frühstart ist für die Profis von Eintracht Frankfurt nicht neu, das "erste" Pflichtspiel hat es aber gleich in sich. Dazwischen gibt es noch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Erfolgstrainer.

Mittlerweile kennen sie bei Eintracht Frankfurt das straffe Programm ja ganz gut. In diesem Sommer ist alles aber noch ein bisschen extremer: Nur vier Wochen Pause, ein frühes Test- und kurz danach das erste Pflichtspiel. "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht", sagte Sportvorstand Fredi Bobic vor dem Trainingsauftakt am heutigen Mittwoch (18 Uhr) dennoch: "Die Akkus sind wieder aufgeladen."

Und das ist auch gut so. Denn schon am 6. August, also nur acht Tage nach der Rückkehr auf den Platz, soll in der Europa League das Unmögliche doch noch möglich gemacht werden. Beim FC Basel müssen die Hessen das 0:3 aus dem Achtelfinal-Hinspiel aufholen, um im weiteren Verlauf des Sommers am Finalturnier in Nordrhein-Westfalen teilnehmen zu dürfen.

"Die Chance ist da. Im Europapokal habe ich schon alles erlebt", sagte Bobic zuletzt im Podcast "kicker meets DAZN". Und außerdem weiß der 48-Jährige spätestens seit dem Triumph im DFB-Pokalfinale 2018 gegen den übermächtigen Branchenprimus Bayern München, dass seine Mannschaft mit der besonderen Mentalität in einem K.-o.-Duell die beste Leistung auf den Punkt abrufen kann.

Da trifft es sich ganz gut, dass die Erinnerungen an jenen glorreichen Tag zwischen Trainingsauftakt und Europa League wieder aufgefrischt werden. Am Samstag (18 Uhr) empfängt das Team von Trainer Adi Hütter zur Generalprobe nämlich die AS Monaco mit dem neuen Trainer Niko Kovac, der die Eintracht vor zwei Jahren bekanntlich zum Pokalsieg geführt hatte. "Es ist immer wieder schön, nach Frankfurt zu kommen und Freunde zu treffen", sagte Kovac.

Ähnlich sieht es Hütter, der von einem "hochkarätigen Gegner" und einem "guten Test für Basel" spricht. "Wie alle Frankfurter freue ich mich auf das Wiedersehen mit Niko", sagte der 50-Jährige - der nach dem Duell einem Teil seiner Schützlinge aber keine Freude bereiten wird. Mehr als 30 Spieler werden die erste Trainingseinheit am Mittwoch nämlich absolvieren. Zu viel für die Europa League und auch zu viel für die bevorstehende Saison.

Die kommenden Wochen werden deshalb auch dazu dienen, die Spieler ganz genau unter die Lupe zu nehmen und den Kader knallhart auszudünnen. "Natürlich werden wir schauen, dass wir den Kader bereinigen", sagte Bobic: "Aber alle haben die Chance, sich zu zeigen."

Unterdessen ist bei der Hauptversammlung der ehemalige Investmentbanker Philip Holzer zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Eintracht Frankfurt Fußball AG gewählt worden. Der 54-Jährige wurde am Dienstag einstimmig gewählt und löst damit wie erwartet Wolfgang Steubing ab. Der 70-Jährige wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

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