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Empörung nach Buh-Rufen

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(dpa). Mit drei Touchdown-Pässen und einem ungefährdeten Sieg des Titelverteidigers Kansas City Chiefs war die sportliche Botschaft von Quarterback Patrick Mahomes klar - ebenso unmissverständlich war auch das Signal an die USA als Land. "Bei all dem, was in diesem Land los ist, wollten wir zeigen, dass wir als Liga vereint sind und wir uns vom Footballspielen nicht ablenken lassen davon, was wir tun, um diese Welt zu verändern", sagte Mahomes dem TV-Sender NBC nach dem 34:20 seines Teams gegen die Houston Texans zum NFL-Auftakt.

In einer gemeinsamen Geste gegen Rassismus und Polizeigewalt hatten sich die Teams zuvor zusammengetan. Beide Mannschaften trafen sich vor dem Beginn der Partie in der Mitte des Spielfelds, hakten sich unter und schwiegen gemeinsam. Auf der Anzeigetafel waren währenddessen sieben Sätze zu lesen wie "Wir müssen Rassismus beenden" und "Wir müssen Polizeigewalt beenden". Für Empörung in den sozialen Netzwerken sorgten die deutlich hörbaren Buh-Rufe im mit 16 000 Zuschauern gefüllten Stadion bei der Geste für Zusammenhalt.

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