Mick Schumacher steuert den Ferrari F2004 seines Vaters für eine Spazierfahrt über die Rennstrecke in Mugello. DPA
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Mick Schumacher steuert den Ferrari F2004 seines Vaters für eine Spazierfahrt über die Rennstrecke in Mugello. DPA

Emotionales Wochenende

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(dpa). Die Ausfahrt im legendären Ferrari F2004 seines Vaters konnte Mick Schumacher nach der erstmaligen Eroberung der Gesamtführung in der Formel 2 voll und ganz genießen. Am Sonntag durfte der 21-Jährige in dem Wagen, mit dem Michael Schumacher vor 16 Jahren seinen siebten und letzten WM-Titel geholt hatte, in Mugello für eine Spazierfahrt hinters Steuer. Der Youngster könnte bald schon selbst dauerhaft in einem aktuellen Auto der Motorsport-Königsklasse sitzen und sammelt dafür weiter fleißig Argumente. Sechs Rennen vor dem Ende liegt Schumacher aussichtsreich an der Spitze.

"Es war unglaublich, dieses Auto zu fahren. Es war so eine Emotion dabei", sagte Schumacher im Ferrari-Overall. In Hockenheim hatte er schon einmal das Vergnügen in dem Fahrzeug. In Mugello sei es aber noch mal besonders.

Zuvor waren für den Nachwuchs-Rennfahrer in der Toskana nicht mal Podestplätze nötig, um in der Formel 2 ganz nach vorne zu kommen. Die Ränge fünf am Samstag im Hauptrennen und vier am Sonntag im Sprint reichten nach Patzern der Konkurrenz, dass Schumacher mit 161 Punkten nun knapp vor dem Engländer Callum Ilott (153) liegt. Beide Piloten sind Mitglied des Nachwuchsprogramms der Scuderia Ferrari.

Der italienische Traditionsrennstall feierte am Sonntag seine 1000. Teilnahme an einem Grand Prix der Formel 1. Deswegen durfte der junge Schumacher in dem historischen Wagen mit der Startnummer 1 für ein paar Runden auf die Strecke.

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