Gut gemacht: Matthias Ginter (l.) gratuliert seinem Kollegen Nico Elvedi zu dessen Treffer, der Borussia Mönchengladbach den 1:0-Sieg gegen Werder Bremen sichert.	FOTO: AFP
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Gut gemacht: Matthias Ginter (l.) gratuliert seinem Kollegen Nico Elvedi zu dessen Treffer, der Borussia Mönchengladbach den 1:0-Sieg gegen Werder Bremen sichert. FOTO: AFP

Elvedi rettet Gladbach den Sieg

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(sid). Unbeeindruckt vom Corona-Wirbel um Breel Embolo hat Borussia Mönchengladbach den Anschluss an die Champions-League-Plätze hergestellt. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose besiegte auch ohne den aus dem Kader gestrichenen Schweizer Stürmer Werder Bremen etwas glücklich mit 1:0 (0:0) und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde.

Innenverteidiger Nico Elvedi (66.) traf für die Gastgeber mit einem sehenswerten Flugkopfball nach einer Freistoß-Flanke von Laszlo Benes. Joker Milot Rashica hätte beinahe noch den Ausgleich für Werder erzielt, traf aber nur den Pfosten (87.). Auch Leonardo Bittencourt vergab noch eine große Chance (90.).

»Dieser Dreier war richtig wichtig«, meinte Matchwinner Elvedi bei Sky: »Natürlich haben wir das Thema, dass wir in der Schlussphase einige Gegentore bekommen. Heute war das Glück auf unserer Seite.« Bremens Kevin Möhwald klagte: »Ein Tor durch einen Standard ist der Worst Case. Wir hatten gute Kontergelegenheiten, gute Chancen, aber schlussendlich stehten wir ohne Punkte da, deshalb sind wir enttäuscht.«

Embolo gehörte aufgrund eines möglichen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung vorsorglich nicht zum Kader. Er soll am Samstag zu den 23 Gästen einer Party am Essener Baldeneysee gehört haben. Er selbst beteuerte, er habe einen Kumpel besucht. Ob Embolo am Freitag gegen Dortmund zur Verfügung steht, hängt auch von den weiteren Coronatests ab.

So oder so hatte Trainer Rose wenig Verständnis für den Ausflug seines Angreifers. »Es ist völlig sinnfrei, am Samstag um 2.30 Uhr in der Pandemiezeit als Person der Öffentlichkeit mit dem Kumpel zu einem anderen Freund zu fahren. Schon in dem Moment habe ich eine Corona-Regel gebrochen«, sagte Rose dem TV-Sender Sky.

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