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Für das Highlight des ersten Wettkampftages sorgt Kevin Kranz aus Wetzlar: Der 22-Jährige stellt mit 6,52 Sekunden den deutschen 60-Meter-Rekord von Julian Reus von 2016 ein. »Mit der Zeit habe ich absolut nicht gerechnet«, sagt er.

Elite überzeugt

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(sid). Titelhamsterin Malaika Mihambo war nach ihrem eindrucksvollen »Quadruples« mit leichtem Brummschädel nicht ganz zufrieden, Gesa Felicitas Krause ging hingegen überglücklich auch in der leeren Dortmunder Halle auf die Ehrenrunde: Deutschlands Leichtathletik-Elite hat bei der Hallen-DM überzeugt, zwei Wochen vor der EM im polnischen Torun als Höhepunkt der Indoor-Saison aber noch Luft nach oben gezeigt.

In die Rolle eines Mitfavoriten für die Titelkämpfe schlüpfte Kevin Kranz vom Sprintteam Wetzlar, der am Samstag als Sieger über 60 m in 6,52 Sekunden den deutschen Rekord des in Dortmund verletzt fehlenden Julian Reus einstellte.

Die Niederkleenerin Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar wurde über 60 Meter Fünfte (7,23 Sekunden). Es gewann Amelie-Sophie Lederer (Regensburg, 7.12).

Mihambo sagte nach ihrem vierten Hallen-Titel: »Ich hatte Probleme, in den Anlauf hereinzufinden. Aber da ich mir vergangene Woche eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen habe, war ich froh, dass ich überhaupt an den Start gehen konnte.« Mit 6,70 m verpasste sie mit Anlaufproblemen ihre Saisonbestmarke (6,77), unterstrich im Hinblick auf die EM (5. bis 7. März) aber ihr großes Potenzial.

Krause siegt über 1500 Meter

Hindernis-Ass Krause hängte über 1500 m die Spezialistinnen mit einem starken Endspurt ab und rannte in 4:12,68 Minuten zum erst zweiten Hallen-Titel ihrer Karriere vor Caterina Granz (4:13,26). »Das war mein achtes Rennen in dieser Hallen-Saison. Ich konnte ein Jahr nicht im Wettkampf stehen, deshalb habe ich richtig Bock - und mit der Hallen-EM ein echtes Ziel«, sagte die 28-Jährige, deren Spezialdisziplin 3000 m Hindernis im Winter nicht gelaufen wird«.

Trotz des zweiten Lockdowns und trotz schwieriger Trainingsbedingungen« war Chefbundestrainerin Annett Stein zufrieden mit den Meisterschaften unter Hochsicherheitsbedingungen - rund 1000 Coronatests bei reduzierter Teilnehmerzahl von rund 250 Sportlern und Sportlerinnen blieben ohne ein positives Ergebnis.

Die Kugelstoß-Dauerbrenner David Storl mit seinem achten und Christina Schwanitz mit ihrem sechsten Hallen-DM-Titel unterstrichen ihre Vormachtstellung. Storl gewann mit der persönlichen Jahresbestleistung von 20,83 Metern. Der WM-Goldmedaillengewinner von 2011 und 2013 wird auf einen EM-Start verzichten, da er kürzlich zum zweiten Mal Vater wurde.

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