Tod mit 70 Jahren

Eishockey-Legende Funk erliegt Krebsleiden

  • Ronny Herteux
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Die Wangen von Lorenz Funk waren vor seinem 70. Geburtstag im März wieder fülliger geworden, der Bauch deutlich runder, er hatte wieder Haare auf dem Kopf. "Du musst es nehmen, wie es ist, du darfst nicht jammern, jammern macht keinen Sinn", hatte er mit seinem gewohnten Pragmatismus gesagt. Funk war vom Kampf gegen den Prostatakrebs gezeichnet, er schöpfte aber Hoffnung.

Die Wangen von Lorenz Funk waren vor seinem 70. Geburtstag im März wieder fülliger geworden, der Bauch deutlich runder, er hatte wieder Haare auf dem Kopf. "Du musst es nehmen, wie es ist, du darfst nicht jammern, jammern macht keinen Sinn", hatte er mit seinem gewohnten Pragmatismus gesagt. Funk war vom Kampf gegen den Prostatakrebs gezeichnet, er schöpfte aber Hoffnung.

Einer der größten Eishockeyspieler Deutschlands hat seinen allerletzten Kampf nun verloren. "Die Nachricht war ziemlich heftig. Ich habe es erst vor einer halben Stunde erfahren", sagte Eisbären-Manager Peter John Lee. "Lenz", wie er nur genannt wurde, erlag nach Angaben des Deutschen Eishockey-Bundes in der Nacht von Donnerstag auf Freitag seinem schweren Leiden.

Richtig krank war Funk zuvor eigentlich nie gewesen, dieses Mannsbild strotzte früher nur so vor Kraft. Mal eine Grippe, das ja. "Aber dann hast du dich ins Bett gelegt, einen Tee oder Strohrum getrunken und hast wieder gespielt", erzählte er. Früher war das eben so. Da hat man im Eishockey Erkältungen, Infekte oder auch eine Grippe gerne mal nur zur Kenntnis genommen. Früher, das waren in seinem Fall die 1960er, 70er und 80er Jahre.

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