Eisenbichler auf dem Podest

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(dpa). Er kann es noch! Skispringer Markus Eisenbichler hat beim Weltcup in Lillehammer sein mit Abstand bestes Saisonergebnis gefeiert und es erstmals in diesem Winter in einem Einzelwettkampf aufs Podium geschafft. Der 28-Jährige sprang am Montag in Lillehammer überraschend 138 und 120,5 Meter weit und musste sich nur dem slowenischen Sieger Peter Prevc um umgerechnet 22 Zentimeter geschlagen geben. "Das ist schon cool", sagte der "Eisei" genannte Sportler zu seinem starken Auftritt und ergänzte mit einem Lächeln: "Ich habe zwischenzeitlich schon gezweifelt, ob ich irgendwann nochmal normale Ergebnisse einfahre." Stephan Leyhe machte das gute deutsche Mannschaftsresultat als Dritter perfekt.

Im Fokus stand nach dem Springen aber Dreifach-Weltmeister Eisenbichler, dessen bisher beste Saisonleistung im Einzel Rang zehn beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gewesen war. "Wir sind sehr zufrieden mit ihm", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF. Der Podestplatz sei eine "super Sache".

Nicht so gut lief es beim Nachholspringen des am Sonntag in Oslo abgesagten Wettkampfs für den in diesem Winter bisher so konstanten Karl Geiger. Der Gesamt-Weltcupzweite sprang nur auf Rang 19 und büßte weiter Punkte auf den führenden Österreicher Stefan Kraft ein.

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