1. Gießener Allgemeine
  2. Sport
  3. Sport-Mix

Eintracht kocht Stuttgart ab

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Eintracht Frankfurt hält den Anschluss an die Bundesliga-Spitze, der VfB Stuttgart bleibt hingegen Letzter. Auch unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl läuft es für die Schwaben nicht.

Der VfB Stuttgart bleibt unter Trainer Markus Weinzierl der Selbstbedienungsladen der Fußball-Bundesliga. Der erschreckend harmlose Tabellenletzte kassierte beim 0:3 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt die dritte Niederlage ohne eigenes Tor im dritten Spiel unter Weinzierl. Sebastien Haller (11.) mit seinem siebten Saisontor, Ante Rebic (32.) und der eingewechselte Nicolai Müller (89.) schossen die vor allem spielerisch überlegene Eintracht zumindest vorübergehend auf Platz drei. »Wir machen es uns selber schwer. Die Fehler wiederholen sich. Wir haben es nicht geschafft, eine Reaktion zu zeigen. Das ist sehr enttäuschend«, sagte VfB-Kapitän Christian Gentner bei Eurosport

Frankfurts Offensivspieler zeichneten für das 0:1 verantwortlich. Rebic setzte sich gegen Holger Badstuber durch und legte für Jovic auf, dessen Schuss Ron-Robert Zieler vor Hallers Füße abwehrte. Auch am 0:2 waren alle drei Angreifer beteiligt: Zieler parierte einen Versuch von Haller, die folgende Flanke von Jovic versenkte Rebic per Kopf. Badstuber stand hilflos Spalier. »Aufwachen!«, skandierte die Cannstatter Kurve schon früh. Das Bemühen war Stuttgart nicht abzusprechen, doch es fehlte auch an körperlichen Mitteln. Allein Jovic hatte mehrmals (49., 56., 58., 64.) die Vorentscheidung auf dem Fuß. Haller scheiterte an Zieler (66.), einem der wenigen Schwaben in Normalform.

Dabei überließ Frankfurt dem VfB nun weite Teile des Feldes. Anzufangen wusste Weinzierls Elf damit wenig. Kaum ein Angriff wurde mal über mehrere Stationen bis in den Sechzehner gespielt. Stattdessen gab es harmlose Distanzschüsse und ein weiteres Gegentor durch Müller.

VfB Stuttgart: Zieler – Baumgartl, Badstuber, Pavard – Maffeo, Gentner, Ascacibar, Aogo – Thommy (46. Berkay Özcan, 85. Castro) – Gomez, Gonzalez (77. Akoloa). – Trainer: Weinzierl

Eintracht Frankfurt: Trapp – Abraham, Hasebe, Ndicka – de Guzman, Fernandes (46. Stendera) – da Costa, Kostic (87. Willems) – Rebic (79. Nicolai Müller) – Haller, Jovic.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen). – Tore: 0:1 Haller (11.), 0:2 Rebic (32.), 0:3 Nicolai Müller (89.). – Zuschauer: 58 016. – Beste Spieler: Zieler – Abraham, Rebic, Haller.

Auch interessant

Kommentare