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Markus Krösche übernimmt in Frankfurt ab 1. Juni als Sportvorstand.

»Ein Menschenfänger«

  • VonDPA
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Eintracht Frankfurt hat Markus Krösche als neuen Sportvorstand verpflichtet. Er will die Erfolgsstory von Fredi Bobic fortsetzen. Beim Engagement eines neuen Trainers dürfte er schon mitreden.

Eintracht Frankfurts Aufsichtsratschef Philip Holzer ist begeistert vom neuen Sportvorstand Markus Krösche. »Seine Verpflichtung ist ein absoluter Volltreffer für unseren Verein«, sagte er zum Engagement des 40-jährigen Nachfolgers des am Main äußerst erfolgreichen Fredi Bobic. Krösche, der laut einer Mitteilung vom Samstag einen Vertrag bis Juni 2025 erhält, habe der Eintracht-Führung »mit seinen Ideen und auch seiner Identifikation mit unseren Vorstellungen und unserem Club« imponiert.

Der Aufsichtsrat des Champions-League-Anwärters hatte sich einstimmig für die Berufung von Krösche ausgesprochen, der seinen Vertrag als Sportdirektor bei RB Leipzig vorzeitig aufgelöst hatte. Er wird die Arbeit beim Bundesliga-Vierten am 1. Juni aufnehmen - und tritt in große Fußstapfen.

Noch-Sportvorstand Bobic hatte in fast fünf Jahren mit klugen Entscheidungen die Basis für sportliche Erfolge wie den DFB-Pokalsieg 2018 oder den Einzug ins Europa-League-Halbfinale 2019 geschaffen.

»Ich habe die Entwicklung von Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren intensiv verfolgt«, erklärte Krösche. »Der Club hat sich toll entwickelt und ist unter anderem aufgrund seiner Emotionalität eine großartige Adresse im deutschen Fußball.« Er wolle dazu beitragen, dass »die aktuelle Erfolgsstory dieses Traditionsvereins auch in der Zukunft weitergeschrieben« werde.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Holzer ist überzeugt, dass dies mit dem »absoluten Fachmann« Krösche gelingen werde. Er habe von Anfang an auf der A-Liste gestanden und sei nach vielen Gesprächen »für uns zum Wunschkandidaten« geworden, unterstrich der Eintracht-Boss in der »Bild«. Für Holzer ist er nicht nur jemand, der die Dinge klar und strukturiert angehe, sondern auch »im positiven Sinne ein Menschenfänger«, wie er im FFH-Interview erklärte. »Er hat die Lust und den Mut, die Aufgabe anzugehen.«

Mitreden wird Krösche schon vor seinem offiziellen Amtsantritt bei der Verpflichtung eines Nachfolgers von Coach Adi Hütter. Auf Roger Schmidt kann Krösche dabei nicht mehr zählen. Der Trainer vom PSV Eindhoven erklärte, er wolle seine Tätigkeit dort nicht aufgeben. Weiter als Kandidat gilt Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg.

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