1. Gießener Allgemeine
  2. Sport
  3. Sport-Mix

Eigentor von Bouhaddouz besiegelt Niederlage

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Dank eines Eigentors in der fünften Minute der Nachspielzeit hat der Iran das Duell der Außenseiter gegen Marokko für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Carlos Queiroz setzte sich am Freitag vor 62 548 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Stadion in St. Petersburg mit 1:0 (0:0) gegen die anfangs deutlich überlegenen Nordafrikaner durch. Ausgerechnet der eingewechselte Zweitliga-Profi Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli besiegelte mit seinem Kopfball-Eigentor (90.+5) das Schicksal der Marokkaner.

Dank eines Eigentors in der fünften Minute der Nachspielzeit hat der Iran das Duell der Außenseiter gegen Marokko für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Carlos Queiroz setzte sich am Freitag vor 62 548 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Stadion in St. Petersburg mit 1:0 (0:0) gegen die anfangs deutlich überlegenen Nordafrikaner durch. Ausgerechnet der eingewechselte Zweitliga-Profi Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli besiegelte mit seinem Kopfball-Eigentor (90.+5) das Schicksal der Marokkaner.

Zwei Tage nach der Abstimmungsniederlage bei der Wahl des WM-Gastgebers für 2026 setzten die Marokkaner vom Anpfiff weg sportliche Akzente. Schon in der zweiten Minute probierte es Amine Harit per Dropkick, schoss aber knapp vorbei. In der ersten Viertelstunde kamen die Iraner kaum aus ihrer eigenen Hälfte. Für Aufregung sorgte lediglich Masoud Shojaei, der nach einer rüden Attacke gegen Moubarak Boussoufa die Gelbe Karte sah (10.).

Die Nordafrikaner dagegen demonstrierten, dass sie den Vergleich der Außenseiter für sich entscheiden wollten. Doch auch bei einer Chaos-Szene im iranischen Strafraum mit mehreren abgeblockten Schusschancen gelang kein Tor (19.). In einer zwar tor-, aber nicht trostlosen ersten Halbzeit wurden die Zuschauer gut unterhalten und sahen eine abwechslungsreiche Partie. Die Auswahl von Nationalcoach Carlos Queiroz wurde nun stärker. Kurz vor der Pause hatten die Iraner dann die Möglichkeit zur Führung. Nach einem Konter scheiterte zunächst Sardar Azmoun am stark reagierenden Marokko-Keeper Munir, der auch den Nachschuss von Alireza Jahanbakhsh mit einem Reflex abwehren konnte (43.).

Ganz anders das Bild dann zu Beginn der zweiten Hälfte. Beide gingen zweikampfstark, aber nur selten spielerisch-kreativ ihrer Arbeit nach – ehe in der Nachspielzeit dann doch noch die Entscheidung fiel.

Marokko: Munir – Hakimi, Benatia, Saiss – Boussoufa, Ziyech, El Ahmadi, Harit (82. da Costa) – N. Amrabat (76. S. Amrabat), El Kaabi (77. Bouhaddouz), Belhanda.

Iran: Beiranvand – Rezaeian, Cheshmi, Pouraliganji – Ansarifard, Ebrahimi (80. Hosseini), Hajsafi, Shojaei (67. Taremi) – Jahanbakhsh (84. Ghoddos), Azmoun, Amiri.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Cüneyt Cakir (Türkei). – Zuschauer: 62 548. – Tor: 0:1 Bouhaddouz (90.+5/Eigentor).

Auch interessant

Kommentare