Drittes Gold im Visier

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Als Markus Eisenbichler mit heiserer Stimme über die Chancen auf sein drittes WM-Gold sprach, machte sich kurz Verunsicherung breit. Doch der Skisprung-König vom Bergisel gab sogleich Entwarnung: Nein, kein Infekt habe seine Stimmbänder belastet, sondern das viele Brüllen. "Das ist vom Schreien. Wir haben zuletzt echt viel geschrien, die Emotionen sind rausgebrochen", sagte der 27-Jährige und wirkte so gelassen wie eh und je.

Als Markus Eisenbichler mit heiserer Stimme über die Chancen auf sein drittes WM-Gold sprach, machte sich kurz Verunsicherung breit. Doch der Skisprung-König vom Bergisel gab sogleich Entwarnung: Nein, kein Infekt habe seine Stimmbänder belastet, sondern das viele Brüllen. "Das ist vom Schreien. Wir haben zuletzt echt viel geschrien, die Emotionen sind rausgebrochen", sagte der 27-Jährige und wirkte so gelassen wie eh und je.

Zu feiern gab es genug, Gold im Einzel und mit der Mannschaft hat Eisenbichler bereits in der Tasche. Das Team habe "an einem gemütlichen Abend zwei Bierchen getrunken", sagte Eisenbichler. Am Dienstag ging es dann erstmals auf die kleine, im Weltcup nicht genutzte Schanze in Seefeld. Schließlich hat "Eisei" noch viel vor: Am Freitag (16 Uhr/ZDF) kann er mit seinem dritten Gold den Hattrick perfekt machen. Eisenbichler würde dann einem äußerst kleinen Klub beitreten: Dreimal Gold bei einer WM holten bislang nur die Österreicher Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern.

Eisenbichler hat die Qualifikation zur Entscheidung auf der Normalschanze mühelos gemeistert. Der Bayer flog in der Vorausscheidung auf 101,5 m und zog damit als Neunter in den Wettkampf der besten 50 ein.

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