Dreßen voll zufrieden, Schwaiger schwer gestürzt

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Die deutschen Skirennfahrer haben in Bormio bei der letzten Abfahrt des Jahres ihr bislang hohes Niveau nicht halten können. Beim Sieg von Dominik Paris aus dem italienischen Team war Thomas Dreßen auf Rang zwölf der beste Starter des Deutschen Skiverbands. Sein Rückstand auf Paris betrug 1,16 Sekunden.

Die deutschen Skirennfahrer haben in Bormio bei der letzten Abfahrt des Jahres ihr bislang hohes Niveau nicht halten können. Beim Sieg von Dominik Paris aus dem italienischen Team war Thomas Dreßen auf Rang zwölf der beste Starter des Deutschen Skiverbands. Sein Rückstand auf Paris betrug 1,16 Sekunden.

Dreßens Teamkollege Dominik Schwaiger stürzte am La-Rocca-Sprung zudem schwer und wurde von einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Nach Angaben des lokalen Pressechefs erlitt er aber nur Prellungen an der Hüfte, dem Rücken und dem rechten Knie.

"Ich bin voll zufrieden. Freilich war ich hier und da zu weit draußen. Aber ich glaube, ich habe noch das Beste daraus gemacht. Für das erste Mal kann sich das sehen lassen", sagte Dreßen lange vor dem Sturz Schwaigers. Beim letzten Weltcup-Rennen in Bormio vor vier Jahren war der 23-Jährige noch nicht dabei und gab deswegen seine Premiere auf der Stelvio in Italien.

Dass von den anderen bislang so konstant starken deutschen Startern nur Andreas Sander (+2,43 Sekunden) auf Rang 30 noch in die Punkte fuhr, rückte angesichts Schwaigers Sturz in den Hintergrund. Der 26-Jährige wurde nach mehreren Minuten Versorgung an der Strecke mit einem Hubschrauber weggeflogen. Schwaiger hatte mit Startnummer 47 beim ersten Sprung in der Luft das Gleichgewicht verloren, war auf einem Bein aufgekommen und dann mehrfach hart auf der Piste aufgeprallt. Nach ersten Angaben kam er mit Prellungen aber glimpflich davon.

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