Paris St. Germain

Draxler trifft spät zum Sieg

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(sid). Die Sekunden rannen dahin, Champions-League-Finalist Paris St. Germain schien auch im dritten Saisonspiel in der Ligue 1 ohne Tor zu bleiben. Dann stand einer goldrichtig: Rio-Weltmeister Julian Draxler, aufgrund von Sperren, Verletzungen und Corona-Ausfällen in die Anfangsformation des Starensembles gerückt, köpfte PSG in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:0-Erfolg gegen den FC Metz - und wurde von seinem Trainer mit Lob überschüttet.

"Julian muss nicht beweisen, dass er die Qualität hat, das ist sicher. Er hat diese Qualität", sagte Paris-Coach Thomas Tuchel und fügte an: "Wenn er mit dieser Einstellung spielt, kann er ein sehr wichtiger Akteur für uns sein." Zumal in Paris die Ausfallliste lang ist: Neymar saß gegen Metz den ersten Teil seiner Zwei-Spiele-Sperre ab, Kylian Mbappe wartet nach positivem Corona-Test noch auf grünes Licht, Thilo Kehrer ist angeschlagen - es ist nur ein kurzer Auszug der Abwesenden. Und die Liste wurde länger: Am Mittwoch sah Abdou Diallo Gelb-Rot (65.), und der frühere Bayern-Profi Juan Bernat zog sich einen Kreuzbandriss zu.

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