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Champions League, wir kommen: Dortmunds Julian Brandt feiert sein Tor zum 3:0 (Endstand 3:1) beim FSV Mainz 05.

Dortmunder Feiertage

(sid). Die Dortmunder Pokal-Helden feierten gleich weiter. Trainer Edin Terzic und Sportdirektor Michael Zorc lagen sich nach dem erlösenden Einzug in die Champions League lange in den Armen, Erling Haaland rempelte beim wilden Jubeltanz seine Mitspieler über den Haufen. Selbst Blitz und Donner hielten den Sturm des BVB in die Königsklasse nicht auf.

»Wenige Leute haben noch an uns geglaubt«, sagte Kapitän Marco Reus bei Sky voller Stolz. »Der Mannschaft gebührt ein unglaubliches Kompliment. Das war ganz stark, welche Mentalität wir in den letzten Wochen gezeigt haben.« Der BVB habe sich freigespielt: »Wenn wir müssen, sind wir zu Großem imstande.«

Nur drei Tage nach dem Cup-Triumph siegte die Borussia am Sonntag beim bereits geretteten FSV Mainz 05 mit 3:1 (2:0) und krönte ihre furiose Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Elf Punkte Rückstand haben die Schwarz-Gelben einen Spieltag vor Saisonende in einen uneinholbaren Vier-Punkte-Vorsprung auf Eintracht Frankfurt gedreht. »Das hat unheimlich viel Kraft gekostet«, sagte Reus sichtlich müde.

Raphael Guerreiro (23.), Reus (42.) und Julian Brandt (80.) bescherten den Dortmundern den sechsten Ligasieg in Folge. Für Mainz verkürzte Robin Quaison (90.+1, Handelfmeter nach Videobeweis). Zwischenzeitlich hatte ein Gewitter über dem Mainzer Stadion die Partie regelrecht durcheinandergewirbelt, erst mit viertelstündiger Verspätung konnte die zweite Halbzeit angepfiffen werden. Gleichzeitig beendete Dortmund die Mainzer Serie von neun Partien ohne Niederlage. Doch das dürfte den Rheinhessen herzlich egal sein, sie hatten ihren historischen Klassenerhalt schon am Samstag im Quarantäne-Hotel gefeiert. Erstmals schaffte ein Bundesligist nach nur sieben Punkten aus der Hinrunde noch den Ligaverbleib.

RB Leipzig hat sich durch ein 2:2 gegen den VfL Wolfsburg am Sonntagabend die Vizemeisterschaft gesichert. Durch den Wolfsburger Punktgewinn haben die Wölfe einen Platz in der Champions League sicher.

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