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Torflaute beendet: Dortmunds Erling Haaland steuert zwei Treffer zum 4:1 über Bremen bei.

Fußball-Bundesliga

Dortmund hat die Champions League wieder im Visier

  • VonSID
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(sid). Borussia Dortmund hat die Patzer der Konkurrenten eiskalt genutzt und mit dem Ende der Torflaute von Erling Haaland im Rennen um die Champions League wertvollen Boden gutgemacht. Vier Tage nach dem schmerzhaften Königsklassen-Aus gegen Manchester City besiegte der BVB Werder Bremen mit 4:1 (3:1) und verkürzte den Rückstand auf Eintracht Frankfurt auf dem begehrten vierten Platz auf vier Punkte.

Giovanni Reyna (29.) und Haaland (34., Foulelfmeter, 38.) trafen vor der Pause während eines furiosen Zwischenspurts des Vizemeisters, Mats Hummels (87.) setzte den Schlusspunkt. Für die norwegische Urgewalt Haaland endete damit eine Leidenszeit von 618 Minuten ohne Pflichtspieltreffer.

Milot Rashica (14.) hatte die Gäste in Führung gebracht, doch nach der fünften Liganiederlage in Folge droht Werder wieder eine Nervenschlacht im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur vier Punkte.

Die Gastgeber taten sich zunächst schwer. Ohne Tempo und Ideen spielte der BVB um den Bremer Strafraum herum. Werder stand mit einer Fünferkette dicht gestaffelt und lauerte auf Konter. Bei einem Schuss von Leonardo Bittencourt musste sich BVB-Schlussmann Marwin Hitz gewaltig strecken (5.). Neun Minuten später war auch der Schweizer machtlos. Nach einem Pass von Maximilian Eggestein stürmte Rashica unbedrängt auf Hitz zu und behielt die Nerven. Der Favorit kam auch danach nicht ins Spiel und verzettelte sich immer wieder bei seinen Bemühungen. Erst ein Gewaltschuss von Reyna von der Strafraumgrenze sorgte für die Wende.

Mit dem Ausgleich wurde der BVB selbstsicherer, die Aktionen wurden zielstrebiger. Nach einem Foul von Kevin Möhwald an Kapitän Marco Reus verwandelte Haaland den Elfmeter sicher zur Führung. Bremen verlor nun völlig die Ordnung. Über Umwege kam der Ball zu Haaland, der aus kurzer Distanz mühelos sein 23. Saisontor erzielte. Auch nach dem Wechsel ging bei Werder nach vorne nicht viel.

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