Groß ist der Jubel bei den Weltmeistern Toni Eggert und Sascha Benecken. FOTO: DPA
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Groß ist der Jubel bei den Weltmeistern Toni Eggert und Sascha Benecken. FOTO: DPA

Auf Doppelsitzer ist Verlass

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(dpa). Felix Loch war nach der verpassten Titelverteidigung frustriert. "Das ist ärgerlich. Wir müssen was ändern und am Material arbeiten. So kann es nicht weitergehen", sagte der entthronte Rodel-Weltmeister von 2019 bei den Titelkämpfen in Sotschi, wo der 30-Jährige am Ende nur auf den neunten Platz kam. Sein Teamkollege Johannes Ludwig verpasste mit Rang vier knapp einen Podestplatz. Somit bescherten nur die Doppelsitzer und die Team-Staffel zum Abschluss dem deutschen Rodelteam bei der WM zwei Titel.

Mit insgesamt fünf Medaillen blieben die deutschen Rodler hinter den von Bundestrainer Norbert Loch erwarteten sieben Podestplätzen. Erfolgreichste Rodel-Nation sind die russischen Gastgeber, die fünf von sieben Wettkämpfen für sich entscheiden konnten. Der Sieg in der Staffel mit Julia Taubitz, Ludwig und dem Doppel Toni Eggert/Sascha Benecken sorgte dann doch noch für einen zufriedenstellenden Abschluss. Dabei profitierten die Deutschen von der Disqualifikation des russischen Teams.

Für das Highlight auf der Olympiabahn von 2014 sorgten einmal mehr die deutschen Medaillengaranten im Doppelsitzer. Den Titelgewinn des Thüringer Duos Eggert/Benecken, die den dritten WM-Titel nacheinander holten, feierte das deutsche Team ausgelassen. Zumal die größten Konkurrenten aus dem eigenen Lager, Tobias Wendl/Tobias Arlt, zwei dritte Plätze beisteuerten, einen davon im Sprint.

Bei den Frauen hat Julia Taubitz (Oberwiesenthal) trotz Bahnrekord ihr erstes WM-Gold knapp verpasst, gewann aber wie im Vorjahr in Winterberg die Silbermedaille hinter der russischen Doppel-Weltmeisterin Jekaterina Katnikowa.

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