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Donnerstag ist »Hessentag«

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Kurz vor Weihnachten kehren die Reiter zurück in die Frankfurter Festhalle, auch der traditionelle »Hessentag« am Donnerstag ist wieder geplant. © Imago Sportfotodienst GmbH

(bf). Während die Hallenreitturniere in Stuttgart, München und Dortmund abgesagt wurden, soll das vorweihnachtliche Frankfurter Reitturnier in die Festhalle zurückkehren. Nachdem im vergangenen Jahr nur eine abgespeckte Version auf dem Kronberger Schafhof stattfinden konnte, wartet auf die Festhallen-Besucher diesmal vom 16. bis 19. Dezember wieder das volle Programm.

»Es war schön, dass das Turnier 2020 nicht ganz ausgefallen ist. Auf dem Schafhof war alles prima organisiert. Aber wir Reiter sind überglücklich, in der Festhalle sein zu dürfen. Es ist etwas Einzigartiges, dort einzureiten, dieses einzigartige Ambiente zu spüren«, sagte dazu Dressur-Olympiasiegerin Dorothee Schneider.

Der Donnerstag ist traditionell der »Hessentag«. Von Freitag bis Sonntag folgen dann sieben internationale Springprüfungen auf Drei-Sterne-Niveau - davon vier um Weltranglistenpunkte - sowie ein weltweit einmaliges Dressurprogramm: Die komplette internationale Grand-Prix-Tour auf höchstem Level (Fünf-Sterne-Prüfungen). Dazu die Finals in allen drei wichtigsten deutschen Dressur-Prüfungen: Nürnberger Burg-Pokal für sieben- bis neunjährige Pferde, Louisdor-Preis für acht- bis zehnjährige Pferde sowie Piaff-Förderpreis für U25-Reiter.

Durchgeführt wird das Turnier als eine 2G-Veranstaltung. Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene über 18 Jahre, Jugendliche unter 18 mit einem Test. Alle, egal ob Reiter, Pferdepfleger oder Turnier-Besucher, müssen am Eingang den 2G-Nachweis sowie ihren Personalausweis vorzeigen. Die Maskenpflicht in der Halle entfällt. Alles natürlich Stand heute. »Wir denken positiv, abgesagt wird nicht. Natürlich wird es gewisse Vorsichtsmaßnahmen geben. Wichtig ist: Die Menschen wollen Gemeinsamkeiten, wollen sich treffen. Wir alle, Besucher, Reiter und Veranstalter, wollen Spaß haben, wie wir es bei diesem Turnier früher hatten«, erklärte dazu Klaus-Martin Rath, gemeinsam mit Ehefrau Ann Kathrin Linsenhoff Gastgeber der Pressekonferenz. »Bis vorgestern hatten die 8000 Menschen, die beim Turnier 2019 Tickets fürs nächste Jahr gekauft hatten, Gelegenheit, ihre Eintrittskarten für 2021 umzutauschen oder sich Geld geben zu lassen. Gestern startete der Vorverkauf. Die Nachfrage ist riesig. 2019 hatten wir mit 50 000 Fans einen Rekord-Zuspruch. Ähnliches erwarte ich diesmal«, ergänzte sein Sohn Matthias Rath, als Turnierleiter und Starter in den Finalen im Burg-Pokal und Louisdor-Preis der meistbeschäftigte Mensch in der Festhalle.

Die ersten Anmeldungen versprechen tolle Startfelder. Eingetragen haben sich bereits Springreiter-Asse wie Marcus Ehning, David Will, Felix Haßmann oder Patrick Stühlmeyer sowie für die Dressur neben Matthias Rath und Dorothee Schneider auch Isabell Werth, Benjamin Werndl und seine Schwester Jessica Bredow-Werndl sowie Helen Langenhanenberg.

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