Frauenfußball

DFB-Frauen mit Komplettrotation

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(sid). Giulia Gwinn entspannte beim Strandspaziergang, Dzsenifer Marozsan legte am Hotel-Pool die Füße hoch, Lena Oberdorf paukte für die nächste Vorabi-Klausur: Den sonnigen freien Nachmittag beim Algarve-Cup nutzten die deutschen Fußballerinnen ausgiebig. Auch wenn am Samstag (18.30 Uhr/Livestream via DFB-TV und Youtube) gegen Norwegen in Lagos der Einzug ins Finale des Mini-Turniers auf dem Spiel steht, möchte Martina Voss-Tecklenburg ihre Schützlinge nicht überstrapazieren. Unter dem Stichwort Belastungssteuerung kündigte die Bundestrainerin nach dem 1:0 (1:0) zum Auftakt gegen Schweden eine komplette Rotation mit elf neuen Spielerinnen an. "Das ist dann auch für uns spannend zu sehen", sagte Voss-Tecklenburg: "Und die Spielerinnen können Argumente für sich sammeln."

Denn: Der Konkurrenzkampf mit Blick auf die EM 2021 ist bereits eröffnet. Daher dürfen Youngster wie Sophia Kleinherne (Frankfurt), Sydney Lohmann (München) oder Lena Lattwein (Hoffenheim) - alle Jahrgang 2000 - auf eine Bewährungschance in der Startelf hoffen. Die Entwicklung des verjüngten Teams ist "MVT" mit Blick auf das nächste Jahr und dem Turnier in England derzeit wichtiger als Ergebnisse.

"Die Spiele sind für uns eine Plattform zum Ausprobieren", sagte die neue Abwehrchefin Oberdorf. Die mit 18 Jahren Jüngste im Bunde, die am Donnerstag im Team-Hotel die erste von zwei Vorabi-Klausuren während des Turniers geschrieben hatte, fügte forsch hinzu: "Wir wollen aber auch das Turnier gewinnen." Den nächsten Gegner ermitteln im zweiten Halbfinale am Samstagabend (22 Uhr) Neuseeland und Italien.

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