WM-Qualifikation

DFB-Auswahl in Topf eins gesetzt

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(sid). Das 0:6 der Nationalmannschaft gegen Spanien hat im deutschen Fußball ein mittelschweres Erdbeben verursacht - Auswirkungen auf die Setzliste in der WM-Qualifikation hatte die historische Pleite nicht. Die DFB-Auswahl ist bei der Auslosung der Ausscheidungsrunde für die WM 2022 in Katar am Montag in Zürich (18 Uhr/Sky Sport News) als Weltranglisten-13. einer von zehn Gruppenköpfen.

Damit entgeht die DFB-Auswahl Duellen mit Titelverteidiger Frankreich, Europameister Portugal, dem Weltranglistenersten Belgien sowie Spanien, Italien oder den Niederlanden. Das ist insofern ein großer Vorteil, weil nur die jeweiligen Gruppensieger direkt eines der 13 europäischen Tickets für die WM-Endrunde lösen.

Die nominell schwierigste Gruppe für die Mannschaft von Joachim Löw wäre damit eine mit der Schweiz, Russland, Bosnien, Armenien und Malta. Die zehn Gruppenzweiten und die besten beiden nicht zu diesen Teams zählenden Gruppensieger der jüngsten Nations-League-Runde kämpfen im März 2022 um die drei verbleibenden Plätze.

Die Quali beginnt im März 2021. Nach der EM geht es im September und Oktober weiter, die letzten Gruppenspiele steigen im November. Die vier Gruppensieger der Nations League A (Italien, Belgien, Frankreich, Spanien) werden in eine Fünferstaffel gelost, um im Oktober die Finalrunde der Nationenliga spielen zu können. Damit ist für Deutschland eine der fünf Sechsergruppen wahrscheinlich.

Topf 1: Belgien, Frankreich, England, Portugal, Spanien, Italien, Kroatien, Dänemark, Deutschland, Niederlande.

Topf 2: Schweiz, Wales, Polen, Schweden, Österreich, Ukraine, Serbien, Türkei, Slowakei, Rumänien.

Topf 3: Russland, Ungarn, Irland, Tschechien, Norwegen, Nordirland, Island, Schottland, Griechenland, Finnland.

Topf 4: Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien, Israel, Belarus, Georgien, Luxemburg.

Topf 5: Armenien, Zypern, Färöer, Aserbaidschan, Estland, Kosovo, Kasachstan, Litauen, Lettland, Andorra.

Topf 6: Malta, Moldau, Liechtenstein, Gibraltar, San Marino

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