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Deutschland als Verlierer des neuen Kalenders

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(dpa). Deutschland ist nach der Umgestaltung des Radsport-Kalenders 2020 bislang der große Verlierer. Im Entwurf des Weltverbandes UCI ist kein einziges deutsches Rennen vorgesehen, was Radsport-Manager Ralph Denk bemängelt. "Ein Wermutstropfen ist, dass Frankfurt und Hamburg wohl noch um Termine kämpfen, ich hoffe da findet man noch eine Lösung, das wäre vor allem für den deutschen Radsport wichtig", sagte der Teamchef des Rennstalls Bora-hansgrohe.

Wegen der Coronavirus-Pandemie will der Radsport am 1. August die Saison wieder aufnehmen. Innerhalb von dreieinhalb Monaten sollen die wichtigsten Rennen durchgeführt werden. Der deutsche Klassiker Eschborn-Frankfurt und die Cyclassics in Hamburg wurden noch nicht berücksichtigt, laut UCI werde noch ein Termin gesucht. Die Tour de France wurde auf den Zeitraum vom 29. August bis 20. September verlegt. Die Rundfahrten Giro d’Italia (3. bis 25. Oktober) und Spanien-Rundfahrt (20. bis 8. November) konkurrieren miteinander.

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