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Der zuletzt überragende Kevin De Bruyne (Manchester City) beschäftigt im Hinspiel die beiden Pariser Angel Di Maria (l.) und Idrissa Gueye (r.)

Der vierte Anlauf

  • VonSID
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(sid). Pep Guardiola schärfte vor dem entscheidenden Duell noch mal die Sinne. »Wir müssen unseren Job erledigen. Am Dienstag werden wir die bestmögliche Leistung abliefern müssen«, sagte der Teammanager des designierten englischen Meisters Manchester City vor der bislang vielleicht wichtigsten Partie der Saison am heutigen Dienstag (21.00 Uhr/Sky und DAZN) im Halbfinalrückspiel der Champions League gegen Paris St.

Germain. Dabei dürfte Nationalspieler Ilkay Gündogan wieder eine zentrale Rolle in seinen Personalplanungen spielen. Der Ex-Bayern-Coach Guardiola weiß allerdings um die Schwere der Aufgabe gegen den mit zahlreichen Ausnahmekönnern bestückten Vorjahresfinalisten PSG.

»Wir spielen gegen das Team mit den wohl talentiertesten Offensivspielern. Es sind nicht nur ein oder zwei«, betonte der Katalane. Der Angriff um Megastar Neymar, den pfeilschnellen Weltmeister Kylian Mbappe und den Argentinier Angel Di Maria könne das Spiel mit einer Aktion entscheiden.

Trotz des enormen Drucks mit zuletzt drei gescheiterten Anläufen mit den Citizens in Folge blieb Guardiola vor dem Rückspiel des Champions- League-Halbfinals sachlich, dabei ist das große Ziel nach dem 2:1-Hinspielsieg in Paris so nah wie nie zuvor. Dreimal in Serie waren die Skyblues im Viertelfinale der Königsklasse ausgeschieden, nun ist die Mannschaft um Superstar Kevin De Bruyne nur noch einen Schritt vom Endspiel in Istanbul am 29. Mai entfernt.

Aber PSG gibt sich längst nicht auf. »Wir haben die Schlacht verloren, aber der Krieg geht weiter«, schrieb der brasilianische 222-Millionen-Mann Neymar martialisch bei Instagram. Die Bayern-Bezwinger benötigen für das zweite Endspiel in Folge allerdings einen Sieg und müssen mindestens zwei Treffer erzielen.

Trotz der guten Ausgangsposition für das Rückspiel warnte Guardiola seine Mannschaft unmittelbar nach dem Erfolg in Paris ausdrücklich. »Es wird noch ein hartes Stück Arbeit, es kann noch alles passieren«, äußerte Guardiola. Die Statistik gibt dem Spanier recht: In der K.-o.-Phase gewann Paris seine Auswärtsspiele sowohl beim FC Barcelona (4:1) als auch bei Bayern München (3:2), beide Ergebnisse würden in Manchester reichen. Auch in der Gruppenphase hatte PSG auswärts überzeugt und sowohl bei Istanbul Basaksehir (2:0) als auch bei Citys Stadtrivalen Manchester United (3:1) gewonnen. Nur bei RB Leipzig verloren die Franzosen mit 1:2.

Aufstellungen: Manchester: Ederson - Walker, Stones, Ruben Dias, Joao Cancelo - Rodrigo - Silva, Gündogan - Mahrez, De Bruyne, Foden. - Paris: Navas - Florenzi, Marquinhos, Kimpembe, Diallo - Paredes, Verratti - Di Maria, Neymar, Draxler - Mbappe. - SR: Björn Kuipers (Niederlande).

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