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Ziel Olympiastadion: Nicht nur der Gladbacher Lars Stindl träumt davon, den DFB-Pokal zu gewinnen. Heute kämpfen acht Teams um den Einzug ins Viertelfinale.

Der Traum von Berlin

  • vonDPA
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Borussia Mönchengladbach will im Pokal voll angreifen und den ersten Titel seit 1995 holen. Der Weg nach Berlin führt über den ebenso ambitionierten VfB Stuttgart.

Diesen einen Meilenstein will Lars Stindl unbedingt noch erreichen. »Den Traum von Berlin würde ich mir gern noch erfüllen«, sagte der Kapitän von Borussia Mönchengladbach vor dem kniffligen Pokal-Achtelfinale beim VfB Stuttgart heute (20.45 Uhr/ARD und Sky). Wichtiger Nachsatz: »Und gerade in diesem Jahr, da die Bayern raus sind, ist da eine große Chance.« Mit den Fohlen war der 32-Jährige vor vier Jahren schon knapp dran, scheiterte im Halbfinale aber an Eintracht Frankfurt.

In dieser Saison soll es im Mai endlich mit der Fahrt in die Hauptstadt klappen. Und im Idealfall auch mit dem ersten Titel seit 1995, als die Gladbacher zum dritten Mal den DFB-Pokal gewannen.

An das bislang letzte Duell beim Bundesliga-Aufsteiger vor zwei Wochen haben die Gladbacher derweil keine guten Erinnerungen. Den Schwaben gelang in der sechsten Minute der Nachspielzeit nach einem umstrittenen Elfmeter der Ausgleich zum 2:2. Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo hat den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals angepeilt. »Wir haben Bock auf dieses Pokalspiel. Wir wollen mit voller Kraft und voller Wucht alles dafür tun, dass wir erfolgreich sind«, sagte er. Die Begegnung sei »ein Topspiel«, fügte Matarazzo hinzu.

Schalke noch ohne Mustafi

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner denkt derweil vor dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 über Rotation nach. »Es kann durchaus sein, dass wir auf der ein oder anderen Position Veränderungen vornehmen«, sagte der Österreicher vor dem Achtelfinale am Mittwoch (18.30 Uhr Sky und Sport 1). Zuletzt hatte Glasner keine oder nur wenige Änderungen vorgenommen. Vor der Partie gegen den Tabellenletzten sind »alle Spieler fit«. Bei den Schalkern wird Neuzugang Shkodran Mustafi noch nicht helfen können, denn der vom FC Arsenal gekommene Profi befindet sich zunächst in Quarantäne.

Als der 1. FC Köln zum bislang letzten Mal in der Runde der besten acht spielte, stürmten noch Lukas Podolski und Milivoje Novakovic für den Klub. Fast elf Jahre ist es nun her, dass der FC im Viertelfinale des DFB-Pokals im Februar 2010 am damaligen Zweitligisten FC Augsburg scheiterte. Seitdem schied Köln in schöner Regelmäßigkeit spätestens im Achtelfinale aus - doch damit soll nun Schluss sein. Heute (20.45 Uhr/Sky) unternimmt der FC den nächsten Anlauf, im Duell beim Zweitligisten Jahn Regenburg ist das Team von Trainer Markus Gisdol klarer Favorit.

Unterdessen will RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann seine Startelf im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum nur minimal verändern. »Wir werden die Aufstellung so wählen, dass das Grundgerüst und die Struktur stabil sind. Ich bin erpicht darauf, dass wir das Spiel gewinnen und weiterkommen«, sagte Nagelsmann. Im Achtelfinale am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) sieht der 33-Jährige die Rollen dennoch klar verteilt: »Natürlich ist Bochum aufgrund der Ligenzugehörigkeit ein bisschen der Underdog. Am Ende liegt es an uns, wie wir sie zur Entfaltung kommen lassen.«

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