De Marchi stürzt schwer

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(dpa). Einen Tag nach dem Schlagabtausch zwischen dem deutschen Hoffnungsträger Emanuel Buchmann und Spitzenreiter Egan Bernal haben die Favoriten beim Giro d’Italia auf weitere Attacken verzichtet. Die Anwärter auf den Gesamtsieg erreichten am Donnerstag auf der zwölften Etappe über 212 Kilometer von Siena nach Bagno di Romagna gemeinsam mit rund zehn Minuten Rückstand auf Tagessieger Andrea Vendrame aus Italien das Ziel.

Die Plätze zwei und drei belegten der Australier Christopher Hamilton und der Neuseeländer George Bennett, die ebenfalls zu einer größeren Ausreißergruppe gehörten.

Überschattet wurde die Etappe vom schweren Sturz des Italieners Alessandro De Marchi. Der 35-Jährige, der in der ersten Woche auch das Rosa Trikot getragen hatte, kam zu Beginn der Etappe zu Fall und lag zunächst regungslos auf dem Boden. Wie sein Team Israel Start-Up Nation später mitteilte, erlitt der Radprofi bei dem Sturz einen Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie sechs Rippenbrüche und zwei Frakturen am Brustwirbel. Eine Kopfverletzung konnte aber ausgeschlossen werden.

In der Gesamtwertung liegt der Kolumbianer Bernal weiter 45 Sekunden vor dem Russen Alexander Wlasow. Buchmann ist 1:50 Minuten zurück Sechster. Am Freitag dürfen die Sprinter auf eine Massenankunft hoffen. Über 198 km von Ravenna nach Verona sind keine Berge zu bewältigen. Dafür wird es am Samstag umso schwerer, wenn es den Monte Zoncolan hinaufgeht.

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