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Bereits in der K.o.-Runde stehen Karla Borger und Julia Sude (r.).

Dämpfer für Ludwig/Kozuch

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(sid/dpa). Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Laura Ludwig (33) hat mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch (32) bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg die erste Niederlage kassiert. Nach dem Auftaktsieg am Freitag verlor das neuformierte Team am Sonntagabend sein zweites Gruppenspiel auf dem Center Court des umgebauten Tennisstadions am Rothenbaum gegen Carol/Maria Antonelli aus Brasilien 1:2 (21:13, 13:21, 11:15).

Mit einem Sieg im Abschlussspiel am Dienstag gegen das nigerianische Duo Tochukwu Nnoruga/Francisca Ikhiede können Ludwig/Kozuch das Weiterkommen in die K.-o.-Runde sichern. Karla Borger/Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) sind hingegen bereits als zweites deutsches Duo in die Runde der besten 32 Teams eingezogen. Gegen Swan Valeria Mendoza/Lolette Rodriguez (Nicaragua) reichte Borger/Sude ein ungefährdeter 2:0 (21:14, 21:14)-Sieg. "Das ist das, was wir erhofft hatten", sagte die 30-jährige Borger nach dem zweiten Sieg beim WM-Turnier 2019. Zuvor hatte das Schwaben-Duo China mit Ex-Weltmeisterin Chen Xue geschlagen. "Mega, dass wir nun um den Gruppensieg spielen", bemerkt Borger, die bei der WM 2013 in Polen im Finale eben dieser Chen Xue unterlegen war und zusammen mit Britta Büthe Silber gewonnen hatte. In Hamburg ist Borger mit ihrer Blockspielerin Sude (31) an Position 19 gesetzt, will aber mehr.

Bereits am Samstag hatten Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur (München/Friedrichshafen) als erstes deutsches Duo den Einzug in die K.o.-Runde mit einem ungefährdeten Zweisatz-Erfolg perfekt gemacht.

Bei den Herren müssen die beiden Teams Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms (Hameln) und Jonathan Erdmann/Sven Winter (Berlin/Düsseldorf) nach Niederlagen im zweiten Gruppenspiel noch um den Einzug in die K.-o-Runde bangen. Für beide Mannschaften ist ein Sieg im abschließenden Gruppenspiel ebenso Pflicht wie für das Frauen-Duo Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Hamburg), das als Dritter der Gruppe D in einer Lucky-Loser-Runde einen der übrigen vier Plätze für das Sechzehntelfinale ausspielen würde. Die K.-o.-Phase startet am Mittwoch. Insgesamt geht es in Hamburg um ein Preisgeld von einer Million US-Dollar (rund 880 000 Euro). Die Siegerteams erhalten je 60 000 Dollar, zudem sichern die Weltmeister ihrem Verband zwei Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

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