Fußball in England

Dämpfer für den FC Liverpool

(sid). Welttrainer Jürgen Klopp und der FC Liverpool haben die Geschenke der Konkurrenten nicht angenommen. Der Titelverteidiger kam gegen Kellerkind West Bromwich Albion nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und verpasste es, an der Tabellenspitze davonzuziehen.

Dabei hätte Liverpool von den Patzern der Konkurrenz um den FC Chelsea, bei dem Torjäger Timo Werner zunehmend in die Kritik gerät, profitieren können. Doch Semi Ajayi (82.) glich die Führung der Reds durch Sadio Mane (12.) aus.

Wieder kein Treffer, Auswechslung schon zur Halbzeit: Die Torflaute von Nationalstürmer Werner hatte auch bei der Derby-Pleite am Boxing Day kein Ende genommen. Chelsea verlor beim kriselnden FC Arsenal am Samstag überraschend 1:3 (0:2), Werner ist nun seit 651 Pflichtspiel-Minuten ohne Treffer. Chelseas Teammanager Frank Lampard hatte diesmal nach 45 Minuten genug gesehen. Er ersetzte Werner durch Callum Hudson-Odoi - und kritisierte den Angreifer. »Ob mit oder ohne Ball - Timo hat uns heute nicht genug gegeben«, sagte Lampard, der das Gespräch mit Werner suchen will: »Wir müssen ihm Zeit geben, es ist eine andere Liga. Aber wir müssen mit ihm schnell dorthin kommen, wo wir hinwollen.«

Alexandre Lacazette (35., Foulelfmeter) lieferte Arsenal das befreiende Tor nach dem schlechtesten Ligastart seit 46 Jahren. Granit Xhaka traf für das Team des selten geforderten Nationaltorhüters Bernd Leno traumhaft per Freistoß (44.), Bukayo Saka (56.) erzielte das dritte Tor. Tammy Abraham (85.) traf für Chelsea, in der Nachspielzeit parierte Leno einen Foulelfmeter von Jorginho (90.+1).

Ilkay Gündogan leitete einen wichtigen Sieg für Ex-Meister Manchester City ein. Der Nationalspieler (14.) traf beim 2:0 (1:0) gegen Newcastle United zur Führung.

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