Dämpfer für den Ruder-Achter

  • VonDPA
    schließen

(dpa). Der Deutschland-Achter ist mit einem Dämpfer in das Olympia-Jahr gestartet. Im Vorlauf der EM auf dem Lago di Varese in Italien kam das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am Freitag nicht über Rang vier hinaus. Die Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) musste sich der Konkurrenz aus Großbritannien, Rumänien und den Niederlanden geschlagen geben.

Das macht dem Titelverteidiger wenig Mut für das Finale am Sonntag.

Für die einzigen deutschen Vorlaufsiege am ersten von drei Regatta-Tagen sorgten der leichte Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelvierer. Ähnlich wie der Achter tat sich auch Oliver Zeidler im Männer-Einer zum Saisonauftakt schwer. Im Vorlauf kam der Weltmeister von 2019 aus Ingolstadt nicht über einen zweiten Platz hinaus. Der Abstand zum siegreichen Griechen Stefanos Ntouskos betrug fast 14 Sekunden. Anders als Zeidler zog Alexandra Föster (Meschede) im Frauen-Skiff als Dritte direkt in das Halbfinale ein.

Am Nachmittag qualizierte sich Seidler als Sieger seines Hoffnungslaufs für das Halbfinale. Über den Hoffnungslauf zogen bei den Männern zudem der Doppelzweier mit Marc Weber (Hassia Gießen)/Stephan Krüger und der Zweier ohne Steuermann nach.

DRV-Cheftrainer Ralf Holtmeyer war über die Auftritte der Paradeboote Achter und Einer wenig begeistert: »Ich hatte eigentlich erwartet, dass sie ihre Vorläufe gewinnen.«

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare